Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit

Unser Projektschwerpunkt

Gesundheit lässt sich nicht auf die Frage medizinischer Versorgung reduzieren. Erst recht nicht dort, wo Menschen nicht genügend Nahrungsmittel, kein Dach über dem Kopf, keine Bildung und keine Arbeit haben. Für medico schließt die Verwirklichung des umfassenden Rechts auf Gesundheit daher die Schaffung gesunder Arbeits-, Lebens- und Umweltbedingungen für alle ein. Mit unseren Partnerinnen und Partnern kämpfen wir gegen krankmachende Verhältnisse sowie für das Recht auf ein gesundes und gutes Leben.

City of Slums, Nairobi, Kenia
Globale Gesundheit

Armut macht krank, Krankheit macht arm

Das Recht auf den Zugang zu bestmöglicher Gesundheit – verankert in den Menschenrechten der Vereinten Nationen – wird weltweit jeden Tag millionenfach verletzt. Gemeinsam mit…

Veranstaltungen

Interview

"Wir hätten AIDS ausrotten können"

Außenmauer einer Schule mit HIV/AIDS-Prävention.

Welche Folgen hat die Streichung von HIV/AIDS-Programmen im südlichen Afrika? Gespräch mit dem Journalist Andrew Green.

Südafrika

Strukturell krank

Community Health Care Worker in Südafrika. (Foto: Eric Miller)

Gegen Ausgrenzung im Gesundheitssystem

Globale Gesundheit

MAGA meets Gesundheit

Nyumbani Children's Home, Karen district of Nairobi, Kenia Februar 2025

Nach dem Austritt aus der WHO betreiben die USA auf dem afrikanischen Kontinent Gesundheitspolitik eigener Art Von Felix Litschauer

Gaza

Krieg gegen die, die Leben retten

Mitarbeiter:innen der medico-Partnerorganisation PMRS laufen durch Trümmer in Gaza.

In Kriegen werden medizinisches Personal und Infrastruktur zunehmend zu militärischen Zielscheiben. In Gaza sprechen UN-Expert:innen von einem "Medizid". Von Alice Froidevaux

Interview

"Wir hätten AIDS ausrotten können"

Außenmauer einer Schule mit HIV/AIDS-Prävention.

Welche Folgen hat die Streichung von HIV/AIDS-Programmen im südlichen Afrika? Gespräch mit dem Journalist Andrew Green.

Globale Gesundheit

MAGA meets Gesundheit

Nyumbani Children's Home, Karen district of Nairobi, Kenia Februar 2025

Nach dem Austritt aus der WHO betreiben die USA auf dem afrikanischen Kontinent Gesundheitspolitik eigener Art Von Felix Litschauer

Südafrika

Strukturell krank

Community Health Care Worker in Südafrika. (Foto: Eric Miller)

Gegen Ausgrenzung im Gesundheitssystem

Gaza

Krieg gegen die, die Leben retten

Mitarbeiter:innen der medico-Partnerorganisation PMRS laufen durch Trümmer in Gaza.

In Kriegen werden medizinisches Personal und Infrastruktur zunehmend zu militärischen Zielscheiben. In Gaza sprechen UN-Expert:innen von einem "Medizid". Von Alice Froidevaux

medico-Dossiers zu Globaler Gesundheit

75 Jahre WHO: im Kreuzfeuer

Wir brauchen eine Weltgesundheitsorganisation, die unabhängig von partikularen Interessen aus Wirtschaft und Politik handlungsfähig ist.

Patente

Die Covid-19-Pandemie legte die Risse in unserer Weltgesellschaft auf unerbittliche Weise offen. Eines der größten Hindernisse für eine weltweit gerechte Versorgung mit Impfstoffen…

Corona: Der globale Blick

"Corona ist eine Anklage gegen den gegenwärtigen Zustand der Gesundheit, der Menschenrechte und der Ungleichheit gleichermaßen."

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zum Thema Gesundheit

15.08.2011 Ungleichheit macht krank

Dass viele Krankheiten und frühe Todesfälle von ungünstigen Lebens- und Arbeitsbedingungen verursacht werden, liegt auf der Hand, wird aber nur zu oft bei der Planung von Gesundheitsprogrammen außer Acht gelassen. Doch nur eine gerechte Welt kann eine gesunde Welt sein. Armutsbekämpfung und Gesundheitsförderung sind daher beide gleichermaßen wichtig.

09.07.2011 Einsam zwischen allen Fronten

Das Feld der Aktivitäten, die die gemeindeorientierte "Culture and Free Thought Association" (CFTA) bereitstellt, reicht von Gesundheitszentren über Kulturzentren für Kinder und Jugendliche bis hin zu Büchereien und einem Kreditzentrum für Frauen. Mit ihrer Arbeit bietet CFTA Frauen, die sich in der patriarchalen Gesellschaft in Gaza oftmals nicht gut bewegen können, einen Raum sich auszutauschen und Probleme, z.B. im Zusammenhang mit häuslicher Gewalt, mit professioneller Hilfe zu bearbeiten. medico international unterstützt CFTA bei ihrer medizinischen und psychosozialen Kampagne zur Frühdiagnose von Brustkrebs

29.06.2011 Zwanghafte Modernisierung

Chile: Eine Reise durch das Mapuche-Gebiet

29.06.2011 Wenigstens das Recht auf einen Sarg

Nicaragua: Eine ehemalige Zuckerrohrarbeiterin berichtet von den gesundheitsschädlichen Folgen des Bioethanol-Booms

11.04.2011 Der Traum von Anerkennung

Ein Interview mit Ghasam Makarem, Gründer des medico-Partners Helem und Mitbegründer von MARSA (Klinik für sexuelle Gesundheit), der sich für Rechte von Lesben, Schwulen, Trans- und Bisexuellen einsetzt.