16.03.2026 - 17.03.2026 | Berlin
Kongress Armut und Gesundheit 2026

medico-Debatten auf dem Kongress Armut und Gesundheit am 16. und 17. März 2026
Montag, 16.03.2026 | 15:00 bis 16:00 Uhr
Gesundheit unter Beschuss
Angriffe auf Gesundheitseinrichtungen und medizinisches Personal in bewaffneten Konflikten nehmen seit Jahren zu. 2025 wurden mehr Vorfälle dokumentiert als jemals zuvor - insbesondere im Sudan, in Myanmar, im Libanon, in der Ukraine und im Gazastreifen. Diese Entwicklung steht in eklatantem Widerspruch zum humanitären Völkerrecht, das einen umfassenden Schutz medizinischer Strukturen garantiert. Sie wirft fundamentale Fragen auf: Welche historischen und völkerrechtlichen Grundlagen regeln den Schutz der Gesundheitsversorgung? Warum wird medizinische Neutralität zunehmend missachtet? Welche Folgen hat das für betroffene Menschen wie auch für Gesellschaften außerhalb der Konfliktregionen? Und welche Ansatzpunkte gibt es, um dieser Entwicklung entgegenzutreten?
Es sprechen: Franca Brüggen (IPPNW) und Hanna Kaade (Deutsches Rotes Kreuz), Moderation: Felix Litschauer (medico international)
Dienstag, 17.03.2026 | 15:30 bis 16:30 Uhr
Der libertäre Angriff auf die (globale) Gesundheit
Rechte Akteure stellen eine wachsende Bedrohung für das Recht auf Gesundheit für Alle dar, sowohl global als auch in Deutschland. Ein regelbasierter Multilateralismus zum Erreichen globaler Gesundheit wird von ihnen ebenso infrage gestellt wie der Anspruch einer Gesundheitsversorgung unabhängig von Leistungsprinzip oder ethnischen Zuschreibungen. Gemeinsam mit der Deutschen Plattform für Globale Gesundheit analysieren wir die Gesundheitspolitik der globalen Rechten und fragen nach den Kontinuitäten und Brüchen mit der vorherrschenden neoliberalen Ordnung.
Es sprechen: Nadja Rakowitz (VDÄÄ) und Christopher Knauth (DPGG) Moderation: Frauke Grundlach (IPPNW)
Anmeldung für alle Veranstaltungen erforderlich
Tickets und Anmeldung unter: https://www.armut-und-gesundheit.de/kongress-2026/tickets-und-anmeldung
Weitere Informationen finden Sie unter: https://www.armut-und-gesundheit.de/kongress-2026/programm