Selbsthilfe von Abgeschobenen

Unsere Projekte in Mali

Lange Zeit galt das postkoloniale Mali als Positivbeispiel für eine demokratische und politisch stabile Entwicklung. Die Umstürze, Aufstände und Militärinterventionen seit 2012 sprechen eine andere Sprache. medico fördert in dieser Situation migrantische Selbstorganisationen, die abgewiesene Migrant*innen mit einem Bett über dem Kopf und der gemeinsamen Entwicklung von Perspektiven unterstützen wie die Association des Refoulés d'Afrique Centrale aus Mali (ARACEM) und die Association Malienne des Expulsés (AME). Die AME leistet gleichzeitig in Bamako Nothilfe für Binnenvertriebene.

Migration

Schlagschatten der Coronakrise

Der neue Asyl- und Migrationspakt der EU setzt noch immer auf zwielichtige Zusammenarbeit. Von Ramona Lenz. Weiterlesen

Mali-Stellungnahme

Zum Umsturz und zur aktuellen Situation

Das medico-Partnernetzwerk Fokus Sahel hat Stimmen aus der malischen Zivilgesellschaft zusammengetragen. Weiterlesen

Mali

Fragwürdige Stabilisierung

Nach monatelangen Protesten stürzte das Militär in Mali die Regierung. Was folgt, ist offen. Von Sabine Eckart. Weiterlesen

Mali

Weißes Gold ohne Wert

Das Bild zeigt Baumwollpflücker in Mali.

Segen des Weltmarktes: Warum Mali trotz der großen Nachfrage nach Baumwolle arm ist. Weiterlesen

Migration

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Das Bild zeigt Baumwollpflücker in Mali.

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Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zu Mali

26.04.2018 Über die Deportation zur Politik

Einst selbst abgeschoben kämpft Ousmane Diarra nun für die Rechte von Flüchtlingen und Migranten.

27.09.2017 Vermeintlich freiwillig

Überredung und Gehirnwäsche – der malische medico-Partner Ousmane Diarra über EU-Rückkehrprogramme.

04.07.2017 "Wir verurteilen erzwungene Rückkehr in jeder Form."

Ousmane Diarra von der Abgeschobenen-Selbstorganisation AME in Mali im Gespräch über erzwungene Rückkehr und ihre Folgen sowie die EU-Politik in Afrika.

08.12.2016 Neue Allianzen

Afrikanische Organisationen kritisieren die Abschottung Europas und die Willfährigkeit der eigenen Regierungen.

09.11.2016 Proteste gegen EU-Rückübernahmeabkommen

Die EU schafft neue Fluchtursachen, da sie die Freizügigkeit innerhalb Afrikas immer mehr einschränkt und die Menschen nicht mehr ohne Weiteres zum Arbeiten in ein Nachbarland gehen können.

14.07.2016 Ousmane Diarra, Mali

Europa fördert die Abschottung in Afrika. Aber solange die Ausbeutung Afrikas weitergeht, werden die Menschen nach Norden fliehen.

18.05.2016 Jagd auf Migranten in Afrika

Die EU finanziert den Grenzschutz afrikanischer Despoten, die deutsche Entwicklungshilfe-Agentur GIZ baut Lager im Sudan.

25.01.2016 Seine Universität war das Leben

Mahamadou Keita, Generalsekretär der medico-Partnerorganisation AME, arbeitete in Mali für die Rechte abgeschobener Flüchtlinge. Er ist am 22. Januar im Alter von nur 45 Jahren gestorben.

29.09.2015 Kein Meer zu groß

Allen Gefahren zum Trotz halten MigrantInnen in Afrika an dem Traum von einer Zukunft in Europa fest. Ein Bericht aus Bamako, Mali.

15.09.2015 Das nächste Mal Europa

Der Film begleitet die Ankunft von 129 Malier_innen, die aus dem Gabun abgeschoben wurden. medico-Partner helfen.