Gesundheit ist mehr als die Abwesenheit von Krankheit

Unser Projektschwerpunkt

Gesundheit lässt sich nicht auf die Frage medizinischer Versorgung reduzieren. Erst recht nicht dort, wo Menschen nicht genügend Nahrungsmittel, kein Dach über dem Kopf, keine Bildung und keine Arbeit haben. Für medico schließt die Verwirklichung des umfassenden Rechts auf Gesundheit daher die Schaffung gesunder Arbeits-, Lebens- und Umweltbedingungen für alle ein. Mit unseren Partnerinnen und Partnern kämpfen wir gegen krankmachende Verhältnisse sowie für das Recht auf ein gesundes und gutes Leben.

City of Slums, Nairobi, Kenia
Globale Gesundheit

Armut macht krank, Krankheit macht arm

Das Recht auf den Zugang zu bestmöglicher Gesundheit – verankert in den Menschenrechten der Vereinten Nationen – wird weltweit jeden Tag millionenfach verletzt. Gemeinsam mit…

Veranstaltungen

Gaza

Krieg gegen die, die Leben retten

Mitarbeiter:innen der medico-Partnerorganisation PMRS laufen durch Trümmer in Gaza.

In Kriegen werden medizinisches Personal und Infrastruktur zunehmend zu militärischen Zielscheiben. In Gaza sprechen UN-Expert:innen von einem "Medizid". Von Alice Froidevaux

Globale Gesundheit

Krise der Legitimation

Sophie Harman

Die globale Rechte bläst zum Angriff auf die globale Gesundheit. Dass sie damit Erfolg hat, ist auch hausgemacht. Interview mit Sophie Harman

Bangladesch

Auf eigene Faust

Gesundheitsversorgung von Gonoshasthaya Kendra (GK) in Bangladesch

In einem Modellprojekt haben medico-Partner eine kollektive Krankenversicherung für Textilarbeiter:innen eingeführt. Von Dr. Andreas Wulf

Konflikte

Gesundheit im Visier

PMRS-Mitarbeiterinnen fegen Schutt weg.

Weltweit nehmen Angriffe auf medizinische Infrastrukturen zu.

Gaza

Krieg gegen die, die Leben retten

Mitarbeiter:innen der medico-Partnerorganisation PMRS laufen durch Trümmer in Gaza.

In Kriegen werden medizinisches Personal und Infrastruktur zunehmend zu militärischen Zielscheiben. In Gaza sprechen UN-Expert:innen von einem "Medizid". Von Alice Froidevaux

Bangladesch

Auf eigene Faust

Gesundheitsversorgung von Gonoshasthaya Kendra (GK) in Bangladesch

In einem Modellprojekt haben medico-Partner eine kollektive Krankenversicherung für Textilarbeiter:innen eingeführt. Von Dr. Andreas Wulf

Globale Gesundheit

Krise der Legitimation

Sophie Harman

Die globale Rechte bläst zum Angriff auf die globale Gesundheit. Dass sie damit Erfolg hat, ist auch hausgemacht. Interview mit Sophie Harman

Konflikte

Gesundheit im Visier

PMRS-Mitarbeiterinnen fegen Schutt weg.

Weltweit nehmen Angriffe auf medizinische Infrastrukturen zu.

medico-Dossiers zu Globaler Gesundheit

75 Jahre WHO: im Kreuzfeuer

Wir brauchen eine Weltgesundheitsorganisation, die unabhängig von partikularen Interessen aus Wirtschaft und Politik handlungsfähig ist.

Patente

Die Covid-19-Pandemie legte die Risse in unserer Weltgesellschaft auf unerbittliche Weise offen. Eines der größten Hindernisse für eine weltweit gerechte Versorgung mit Impfstoffen…

Corona: Der globale Blick

"Corona ist eine Anklage gegen den gegenwärtigen Zustand der Gesundheit, der Menschenrechte und der Ungleichheit gleichermaßen."

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zum Thema Gesundheit

28.01.2015 Kommentar zur GAVI-Konferenz
Warum ich mich über Bill Gates aufrege...

Viel hilft viel. So einfach und überzeugend ist die Botschaft von Bill Gates bei dem Treffen der globalen Impfallianz GAVI gerade in Berlin.

27.01.2015 Blog
Aus dem Ebolagebiet in Guinea

Über die Wut der Bevölkerung, die politisch aufgeladene Aufklärung und vertikale Gesundheitsprojekte.

26.01.2015 Westafrika
Ausgrenzung ist die Seuche

Ebola ist mehr als eine Krankheit: Die Epidemie ist Ausdruck krank machender Verhältnisse. Eine jahrzehntelange nationale und internationale Politik, in der die elementaren Bedürfnisse der Bevölkerung vernachlässigt wurden, schaffte für den tödlichen Virus die besten Voraussetzungen, sich zu verbreiten.

13.11.2014 Weltgesundheit
Die WHO in der (Ebola-) Krise

Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) als Schuldige auszumachen, ist zu Zeiten der Ebola-Krise en vogue. „Zu langsam, zu uneffektiv“ - so das Mantra in den Medien. Doch die WHO als allein Verantwortliche in der derzeitigen Ebola Krise in Haftung nehmen zu wollen, greift zu kurz.

15.10.2014 Analyse
Woher kommt Ebola?

Die Ebola-Epidemie wurde durch Armut und die schonungslose Ausbeutung der Umwelt und der natürlichen Rohstoffe in der Region verursacht.

15.10.2014 Ursachen der Ebola
Reichtum, Armut und ein Gesundheitssystem, das krank macht

Die jahrzehntelange Vernachlässigung des Gesundheitssektors schaffte in Sierra Leone die Voraussetzungen für die Ausbreitung der Ebola.

13.10.2014 Spendenaufruf Ebola
Aufklärung statt Ausgrenzung

Angesichts der Epidemie haben die lokalen medico-Projektpartner in Sierra Leone ihre laufende Arbeit in den Gemeinden angepasst. Jetzt geht es um Aufklärung von Tür zu Tür, um Debatten im Community Radio, das Training von Freiwilligen. Damit die Menschen wissen, wie sie sich vor Ebola im Alltag schützen können und Kranke nicht ausgrenzt werden.

06.10.2014 Bericht der Partner
Gefangen von Ebola

Paul Bangura vom medico-Partner NEAS berichtet aus seinem von Ebola geprägten Alltag in Sierra Leone und der Arbeit gegen die Seuche.

13.08.2014 Interview
Mehr Selbstbestimmung durch regionale Vernetzung

Dr. Rene Loewenson ist Direktorin der medico-Partnerorganisation Training and Research Support Centre in Simbabwe und Koordinatorin von EQUINET, einem regionalen Zusammenschluss zur Stärkung sozialer Teilhabe an Gesundheitssystemen.