Die Verletzlichkeit verteidigen

Unser Projektschwerpunkt

Mit Empathie, Vertrauen und Respekt schaffen medico-Partnerorganisationen Räume, in denen Überlebende von Folter, Flucht oder sexualisierter Gewalt ihre Würde und Handlungsfähigkeit zurückgewinnen können. Die Projekte erkennen das Leid von Menschen mit massiven Gewalterfahrungen an und bleiben solidarisch – statt die Betroffenen nach kurzer individueller Förderung von "Resilienz" wieder sich selbst zu überlassen.

Resist Connect and Stand Up! Titelbild psychosoziales Manifest

Resist, Connect and Stand Up!

Ein Manifest für psychosoziale Arbeit in Zeiten des gesellschaftlichen Zusammenbruchs | A Manifesto for Psychosocial Support in Times of Collapse

Interview

Ein sicherer Ort

Aktivistinnen der medico-Partnerorganisation Phephisa posieren fürs Team-Foto.

In Südafrika organisiert das Phephisa Survivors Network Überlebende geschlechtsspezifischer Gewalt. Doch das ist nicht die einzige Gefahr, mit der die Frauen konfrontiert sind.

Psychosoziales

Feministische Gegenwehr

Transnationaler Austausch in autoritären Zeiten.

Resilienz

Fit für den Krieg?

Riesenrad in Kiew, Ukraine

Der Resilienz-Begriff ist zurück. War er schon vor zehn Jahren zweifelhaft, dient er heute als ideologisches Rüstzeug. Zur Odyssee eines Konzepts. Von Julia Manek

Nicaragua

"Wir sind alle Margaritas"

Psychosoziale Arbeit unter den Bedingungen einer Diktatur.

Interview

Ein sicherer Ort

Aktivistinnen der medico-Partnerorganisation Phephisa posieren fürs Team-Foto.

In Südafrika organisiert das Phephisa Survivors Network Überlebende geschlechtsspezifischer Gewalt. Doch das ist nicht die einzige Gefahr, mit der die Frauen konfrontiert sind.

Resilienz

Fit für den Krieg?

Riesenrad in Kiew, Ukraine

Der Resilienz-Begriff ist zurück. War er schon vor zehn Jahren zweifelhaft, dient er heute als ideologisches Rüstzeug. Zur Odyssee eines Konzepts. Von Julia Manek

Psychosoziales

Feministische Gegenwehr

Transnationaler Austausch in autoritären Zeiten.

Nicaragua

"Wir sind alle Margaritas"

Psychosoziale Arbeit unter den Bedingungen einer Diktatur.

Veranstaltungsreihen

Resist. Defend. Protect. Psychosoziale Arbeit in Zeiten von Rechtsverschiebung und Ohnmacht
BAfF & medico international

Resist. Defend. Protect.

Psychosoziale Arbeit in Zeiten von Rechtsverschiebung und Ohnmacht. Fachtagung vom 3. bis 5. Juni 2024 in Berlin

Dokumentation

Turbulente Psyche[n] – Affekte und Kämpfe in der Pandemie

Die Ringvorlesung erkundete globale Affektpolitiken und psychosoziale Kämpfe um Gesundheit und Gerechtigkeit. Nachlese aller Veranstaltungen in der Mediathek.

Dossiers

Nicht auszuhalten

In einer gestörten Welt bedeutet psychosoziale Arbeit, die krank machenden Weltverhältnisse nicht einfach auszuhalten. Theorie und Praxis unserer psychosozialen Kooperationen.

Resilienz

Fast scheint es, als wäre ein Allheilmittel gefunden gegen all die Krisen, denen Menschen in der heutigen Welt ausgesetzt sind.

Für eine Repolitisierung psychosozialer Arbeit

Die therapeutische und psychosoziale Arbeit gerät zunehmend unter den Druck von Standardisierung, Biologisierung und Effizienzdenken. Es bedarf einer anderen, emanzipatorischen Haltung und Praxis.

Psychische Gesundheit

Was ist schon gestört?

Diagnose und Therapie psychischer Krankheiten sind stark von einem rein biologischen Verständnis geprägt, das aus dem Norden in den globalen Süden exportiert worden ist. Das birgt die Gefahr, dass soziale Ursachen vernachlässigt werden.

Positionen zur psychosozialen Arbeit

Das Unbehagen in der Globalisierung

Die Verantwortung für soziale Ängste und psychische Erkrankungen wird zunehmend privatisiert. Dem Individuum bleibt die Verpflichtung zur Selbstoptimierung.

Psychische Gesundheit

Was ist schon gestört?

Diagnose und Therapie psychischer Krankheiten sind stark von einem rein biologischen Verständnis geprägt, das aus dem Norden in den globalen Süden exportiert worden ist. Das birgt die Gefahr, dass soziale Ursachen vernachlässigt werden.

Positionen zur psychosozialen Arbeit

Das Unbehagen in der Globalisierung

Die Verantwortung für soziale Ängste und psychische Erkrankungen wird zunehmend privatisiert. Dem Individuum bleibt die Verpflichtung zur Selbstoptimierung.

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zum Thema Psychosoziales

26.03.2009 Männer unter sich

Südafrika steht bei Gewaltverbrechen an der Weltspitze. Die junge Demokratie bezahlt für ihre extremen sozialen Gegensätze einen hohen Blutzoll. In der Provinz KwaZulu-Natal hilft der medico-Partner Sinani jungen Tätern. Von Usche Merk.

17.11.2008 Nicaragua/Guatemala: Biodiesel als Entwicklungshindernis

Über Segen und Fluch natürlichen Reichtums und einen Wald vieler neuer Möglichkeiten. Von Dieter Müller

17.11.2008 Das Theater am Rande der Welt

Auf der Bühne des "Freiheitstheaters" im palästinensischen Flüchtlingslager Jenin nehmen Jugendliche eine Auszeit aus ihrem tristen und gewalttätigen Alltag. Von Tsafrir Cohen

17.11.2008 Perspektivwechsel auf Zeit

Die medico-Mitarbeiterin Usche Merk arbeitete über 2 Jahre beim südafrikanischen Partner Sinani – hier ihr Erfahrungsbericht

01.04.2008 El Salvador: Prothesen aus dem Sozialfonds

Auf dem Weg in die Autonomie: In El Salvador arbeiten kriegsbehinderte Techniker erfolgreich in einem selbstverwalteten Betrieb

29.11.2007 El Vikingo

30 Jahre medico-Arbeit in Nicaragua und El Salvador oder das sture Beharren auf selbstragende, selbstbestimmte und selbstverwaltete Entwicklung. Von Katja Maurer.

01.11.2007 Die langen Schatten von Anfal

»Al-Anfal«, zu deutsch »die Beute«, ist der Name der achten Sure des Korans. Die Saddam-Regierung nutzte ihn als Losung, um ihren Vernichtungskrieg gegen die irakischen Kurden religiös zu rechtfertigen

21.06.2007 Libanon/Südafrika: Tagebuch der Erinnerung

Ein Palästinenser in Kapstadt besucht die neuen Museen, die sich mit der Apartheid beschäftigen und wird mit seiner eigenen Geschichte konfrontiert. Von Moa'taz Dajani.