Die Verletzlichkeit verteidigen

Unser Projektschwerpunkt

Mit Empathie, Vertrauen und Respekt schaffen medico-Partnerorganisationen Räume, in denen Überlebende von Folter, Flucht oder sexualisierter Gewalt ihre Würde und Handlungsfähigkeit zurückgewinnen können. Die Projekte erkennen das Leid von Menschen mit massiven Gewalterfahrungen an und bleiben solidarisch – statt die Betroffenen nach kurzer individueller Förderung von "Resilienz" wieder sich selbst zu überlassen.

Resist Connect and Stand Up! Titelbild psychosoziales Manifest

Resist, Connect and Stand Up!

Ein Manifest für psychosoziale Arbeit in Zeiten des gesellschaftlichen Zusammenbruchs | A Manifesto for Psychosocial Support in Times of Collapse

Ukraine

Ganz normale Menschen

Die Psychologin Svetlana Kakotkina arbeitet für die NGO Mirnoe Neboe.

Im Alltag des Krieges geht es nicht nur ums Überleben, sondern auch um die psychische Bewältigung des Erlebten. Das erfordert Räume, die nicht von den Paradigmen des Krieges kontaminiert sind. Und es braucht Menschen wie Svetlana Kakotkina. Von Mario Neumann

Verschwindenlassen

Wo kein Körper, da kein Richter

Erinnerung an die Opfer der Pinochet-Diktatur im Museum der Erinnerung und Menschenrechte, Santiago de Chile, 09.04.2026

Das gewaltsame Verschwindenlassen von Menschen hat in Lateinamerika eine grausame Kontinuität. Von Timo Dorsch

Ukraine

Über den Tag hinaus

Unterstützung für Vertriebene

Interview

Ein sicherer Ort

Aktivistinnen der medico-Partnerorganisation Phephisa posieren fürs Team-Foto.

In Südafrika organisiert das Phephisa Survivors Network Überlebende geschlechtsspezifischer Gewalt. Doch das ist nicht die einzige Gefahr, mit der die Frauen konfrontiert sind.

Ukraine

Ganz normale Menschen

Die Psychologin Svetlana Kakotkina arbeitet für die NGO Mirnoe Neboe.

Im Alltag des Krieges geht es nicht nur ums Überleben, sondern auch um die psychische Bewältigung des Erlebten. Das erfordert Räume, die nicht von den Paradigmen des Krieges kontaminiert sind. Und es braucht Menschen wie Svetlana Kakotkina. Von Mario Neumann

Ukraine

Über den Tag hinaus

Unterstützung für Vertriebene

Verschwindenlassen

Wo kein Körper, da kein Richter

Erinnerung an die Opfer der Pinochet-Diktatur im Museum der Erinnerung und Menschenrechte, Santiago de Chile, 09.04.2026

Das gewaltsame Verschwindenlassen von Menschen hat in Lateinamerika eine grausame Kontinuität. Von Timo Dorsch

Interview

Ein sicherer Ort

Aktivistinnen der medico-Partnerorganisation Phephisa posieren fürs Team-Foto.

In Südafrika organisiert das Phephisa Survivors Network Überlebende geschlechtsspezifischer Gewalt. Doch das ist nicht die einzige Gefahr, mit der die Frauen konfrontiert sind.

Veranstaltungen

Veranstaltungsreihen

Resist. Defend. Protect. Psychosoziale Arbeit in Zeiten von Rechtsverschiebung und Ohnmacht
BAfF & medico international

Resist. Defend. Protect.

Psychosoziale Arbeit in Zeiten von Rechtsverschiebung und Ohnmacht. Fachtagung vom 3. bis 5. Juni 2024 in Berlin

Dokumentation

Turbulente Psyche[n] – Affekte und Kämpfe in der Pandemie

Die Ringvorlesung erkundete globale Affektpolitiken und psychosoziale Kämpfe um Gesundheit und Gerechtigkeit. Nachlese aller Veranstaltungen in der Mediathek.

Dossiers

Nicht auszuhalten

In einer gestörten Welt bedeutet psychosoziale Arbeit, die krank machenden Weltverhältnisse nicht einfach auszuhalten. Theorie und Praxis unserer psychosozialen Kooperationen.

Resilienz

Fast scheint es, als wäre ein Allheilmittel gefunden gegen all die Krisen, denen Menschen in der heutigen Welt ausgesetzt sind.

Für eine Repolitisierung psychosozialer Arbeit

Die therapeutische und psychosoziale Arbeit gerät zunehmend unter den Druck von Standardisierung, Biologisierung und Effizienzdenken. Es bedarf einer anderen, emanzipatorischen Haltung und Praxis.

Psychische Gesundheit

Was ist schon gestört?

Diagnose und Therapie psychischer Krankheiten sind stark von einem rein biologischen Verständnis geprägt, das aus dem Norden in den globalen Süden exportiert worden ist. Das birgt die Gefahr, dass soziale Ursachen vernachlässigt werden.

Positionen zur psychosozialen Arbeit

Das Unbehagen in der Globalisierung

Die Verantwortung für soziale Ängste und psychische Erkrankungen wird zunehmend privatisiert. Dem Individuum bleibt die Verpflichtung zur Selbstoptimierung.

Psychische Gesundheit

Was ist schon gestört?

Diagnose und Therapie psychischer Krankheiten sind stark von einem rein biologischen Verständnis geprägt, das aus dem Norden in den globalen Süden exportiert worden ist. Das birgt die Gefahr, dass soziale Ursachen vernachlässigt werden.

Positionen zur psychosozialen Arbeit

Das Unbehagen in der Globalisierung

Die Verantwortung für soziale Ängste und psychische Erkrankungen wird zunehmend privatisiert. Dem Individuum bleibt die Verpflichtung zur Selbstoptimierung.

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zum Thema Psychosoziales

01.05.2010 Mobile Bibliotheken

Der Verein 'Action pour le Changement' (APC) bietet mit mobilen Bibliotheken Kindern und Jugendlichen, die Opfer des Erbebens vom 12. Januar 2010 geworden sind, in den bis heute existierenden Camps die Möglichkeit, eine Auszeit von ihren schwierigen Lebensbedingungen und der Tristesse des Lageralltags zu finden.

30.03.2010 Alternative Gesundheitsarbeit im Paris des Ostens

Neben einer Telefon-Hotline eröffnet der medico-Partner Helem das erste offiziell anerkannte Beratungszentrum zu allen Fragen psychosozialer und sexueller Gesundheit für Lesben, Schwule und Bisexuelle im gesamten arabischen Raum.

30.03.2010 WIE POLITISCH IST SOZIALE GEWALT?

Folgende Fragen beschäftigen uns in unserer Arbeit: Was bedeutet es, sich auf Seiten der sogenannten Globalisierungsverlierer wieder zu finden, der strukturellen und direkten Gewalt von aufgezwungener Armut und Survival of the Fittest ausgeliefert zu sein? Wie politisch ist soziale Gewalt?

30.03.2010 TÄTER, OPFER ODER BEIDES ?

Obwohl in El Salvador ein 10-jähriger blutiger Bürgerkrieg zwischen der rechtsextremen ARENA-Partei und der linksgerichteten Guerillaorganisation FMLN 1992 mit den Friedensabkommen von Chapultepec zu Ende ging, sind die Toten, die auf El Salvadors Straßen und Gassen, in Häusern oder Abfallhalden auftauchen, nicht weniger geworden.

08.03.2010 Chile nach dem Erdbeben

Eine Woche nach dem schweren Erdbeben in Chile und wenige Tage vor der Amtseinführung des neue konservativen Präsidenten Sebastián Pinera, am 11. März, ist die Frage offen, wie immensen materiellen Schäden bewältigt werden

01.01.2010 Ohne Erinnerung keine Zukunft

Zochrot bedeutet auf hebräisch "sich erinnern". In diesem Sinne setzt sich die israelische Initiative für die Erinnerung und Anerkennung der palästinensischen Geschichte der Nakba, des Verlustes der Heimat 1948, in der israelischen Öffentlichkeit ein. Gleichzeitig entwickelt die Organisation konkrete Strategien für eine mögliche Rückkehr der PalästinenserInnen, mit dem Ziel eines friedlichen Zusammenlebens.

02.12.2009 Rückkehr nach Palmerita

Nicaragua: Der ehemalige medico-Projektkoordinator Walter Schütz besucht das medico-Projekt, das er einst begonnen hat, und zieht eine positive Bilanz.