Solidarischer Beistand und Stärkung der Selbsthilfe

Projektschwerpunkt Nothilfe

In den fünf Jahrzehnten, in denen medico Menschen in Not unterstützt, haben wir gelernt, dass Hilfe nicht – wie in den Medien oft vermittelt – eine Frage der Schnelligkeit ist. Auch in akuten Krisen gilt, dass Nothilfe internationaler Nichtregierungsorganisationen die vorhandenen Strukturen der Selbsthilfe fördern und ausbauen muss, statt sich an die Stelle einheimischer Akteurinnen und Akteure zu setzen. Unser Partnernetzwerk leistet eine solche nachhaltige Nothilfe. Sie hat zum Ziel, dass Menschen in Not so schnell wie möglich wieder selbstständig und selbstbestimmt handeln können.

Aktuell/Wesentlich

Flutschäden in Lawaan, Talisay, Cebu (Foto: Visayas Primary Health Care and Services)
Spendenaufruf

Solidarische Selbsthilfe

Nothilfe nach Taifunen und Erdbeben auf den Philippinen.

Menschen laufen durch eine Trümmerlandschaft in Gaza.
Spendenaufruf

Nothilfe für Palästina

Zehntausende Tote, Millionen Vertriebene. Der Gazastreifen ist in weiten Teilen unbewohnbar. Mehr als die Hälfte des Gebiets bleibt von der israelischen Armee besetzt. Im…

Aktuelle Nothilfe-Projekte und-Beiträge

Türkei

Wiederaufbau von unten

Drei Jahre nach dem Jahrhunderterdbeben obliegt es lokalen Initiativen, den Menschen eine Zukunft zu ermöglichen. Von Anita Starosta und Sidar Öztürk

Sri Lanka

Immer heftiger

Verteilung von Nothilfe-Pakete an die vom Zyklon betroffenen Familien.

Nothilfe nach dem Zyklon Ditwah.

Libanon

Eine humanitäre Katastrophe

Der Krieg im Libanon eskaliert weiter, eine Gazafizierung droht. Aufgrund des unterbrochenen Flugverkehrs erreichen nur wenige Hilfsgüter das Land. Von Imad Mustafa

Nordostsyrien

Nothilfe in Rojava

Nach den Angriffen in Nordostsyrien sind Angst und Verunsicherung groß. medico-Partner leisten Nothilfe für Vertriebene und Geflüchtete.

Türkei

Wiederaufbau von unten

Drei Jahre nach dem Jahrhunderterdbeben obliegt es lokalen Initiativen, den Menschen eine Zukunft zu ermöglichen. Von Anita Starosta und Sidar Öztürk

Libanon

Eine humanitäre Katastrophe

Der Krieg im Libanon eskaliert weiter, eine Gazafizierung droht. Aufgrund des unterbrochenen Flugverkehrs erreichen nur wenige Hilfsgüter das Land. Von Imad Mustafa

Sri Lanka

Immer heftiger

Verteilung von Nothilfe-Pakete an die vom Zyklon betroffenen Familien.

Nothilfe nach dem Zyklon Ditwah.

Nordostsyrien

Nothilfe in Rojava

Nach den Angriffen in Nordostsyrien sind Angst und Verunsicherung groß. medico-Partner leisten Nothilfe für Vertriebene und Geflüchtete.

14.07.2020 Rezension
Verflochtene Geschichte

Haiti, das koloniale Erbe, Emanzipation: Eine Rezension des Buches „Haitianische Renaissance“

09.07.2020 Syrien
Wenn Hilfe abläuft

Russland und China blockieren eine UN-Resolution zur humanitären Hilfe in Syrien. Das verschlimmert die Lage vor Ort weiter – und zeigt das Versagen der UN. Von Anita Starosta

04.06.2020 Somalia
Flucht als einzige Möglichkeit

Der Klimawandel verschärft die Krise in Somalia, Hunderttausende sind auf der Flucht. medico-Partner NAPAD leistet Nothilfe. Von Hendrik Slusarenka

13.05.2020 Mosambik
Zyklone, Dürren, Überschwemmungen

Ein Jahr nach den verheerenden Wirbelstürmen kämpft Südostafrika weiterhin mit den Folgen. In Mosambik setzen sich die medico-Partner u.a. für bäuerliche Selbstbestimmung ein. Ein Interview mit Anne Hamdorf.

12.05.2020 Haiti, zehn Jahre danach
Kontraproduktive Wirkungen

Nach dem verheerenden Erdbeben wurde Haiti von einer internationalen Hilfswelle überrollt. Beobachtungen zu den Wirkungen einer „betriebswirtschaftlichen“ Hilfe. Von Katja Maurer

28.04.2020 Buchveröffentlichung
Haitianische Renaissance

Eine andere Weltordnung, die die globalen Herausforderungen bewältigen will, muss von den Enden der Welt aus gedacht werden, als Renaissance der Universalität der Menschenrechte.

30.03.2020 Ostafrika
Auch das noch

Die Ernährungskrise spitzt sich zu. Das hat mit Klimawandel und der globalisierten Landwirtschaft zu tun. Von Anne Jung

16.03.2020 Spendenaufruf
Flüchtlinge sind willkommen

Je mehr die Weltgemeinschaft die Augen verschließt, desto mehr kommt es auf Menschen wie die medico-Partner*innen vor Ort an.