Im Brennpunkt der Klimakrise

Unsere Kooperationen in Pakistan

Pakistan ist weltweit eines der am stärksten von der Klimakrise betroffenen Länder. Seit Jahren wird Pakistan von Extremwettern erschüttert: Überflutungen, Dürre und extreme Hitze führen nicht nur zu unmittelbarer Zerstörung, sondern berauben Millionen Menschen ihrer Lebensgrundlage. Sie vergrößern das Heer der erzwungenen Billigarbeiter:innen in den urbanen Zentren, nicht zuletzt der Megametropole Karatschi. Mit jeder weiteren Katastrophe schwinden die Kapazitäten der pakistanischen Gesellschaft für Wiederaufbau, Katastrophenschutz und Klimaanpassung. 

Seit Jahren erarbeitet die medico-Partnerorganisation HANDS Welfare Foundation mit ländlichen Gemeinden Katastrophenschutzmaßnahmen und Strategien für klimakrisenangepassten Hausbau, Wasserversorgung und Landwirtschaft. Die National Trade Union Federation (NTUF) und die Home Based Women Workers Center Association (HBWWCA) stellen sich mit medico-Unterstützung der Konkurrenz aller gegen alle entgegen. Sie fördern die gewerkschaftliche Selbstorganisierung in Call Centern, Textilfabriken oder in der Elektroindustrie, um Verbesserungen der Arbeitsbedingungen in der globalen Lieferkette zu erreichen. 

Klima Kosten Fall Pakistan - Weltzerstörer vor Gericht!

Wer schadet, der haftet

39 Bäuer:innen aus Pakistan fordern Schadensersatz für Klimaschäden von RWE und Heidelberg Materials. medico unterstützt sie.

Klimagerechtigkeit

Nach der Ohnmacht

Bäuerinnen in Pakistan protestieren gegen Klimakrisenverursacher.

Pakistanische Bäuerinnen und Bauern haben Klimaklage gegen deutsche Konzerne eingereicht. Das Urteil könnte wegweisend sein. Doch schon der Weg bis zur Klage und die klimapolitische Vernetzung hat in den Dörfern vieles verändert. Von Karin Zennig

Der Leitartikel

Wer zahlt die Zeche?

Rauchende Industrieschornsteine (Bild: Pixabay, Bearbeitung: medico)

Wie die Klimakrise zu einer Frage des Menschenrechts wird. Der Leitartikel des medico-Rundschreibens 1/2026 Von Karin Zennig

Eine kollektive Reportage

Schöne neue Welt

Kinder mit ihren Betreuerinnen im Bombenkeller, Krywyj Rih, Ukraine, April 2026

Der Krieg wird zum Kerngeschehen unserer Zeit – und zum Zentrum der Arbeit von medicos Partnerorganisationen. Von Anita Starosta, Karin Zennig, Mario Neumann, Riad Othman und Tsafrir Cohen

Klimaklage

Wer schadet, der haftet

Überschwemmngen in Jaffarabad, Pakistan, August 2022

Pakistanische Bäuerinnen und Bauern verklagen RWE & Heidelberg Materials Von Christian Sälzer

Klimagerechtigkeit

Nach der Ohnmacht

Bäuerinnen in Pakistan protestieren gegen Klimakrisenverursacher.

Pakistanische Bäuerinnen und Bauern haben Klimaklage gegen deutsche Konzerne eingereicht. Das Urteil könnte wegweisend sein. Doch schon der Weg bis zur Klage und die klimapolitische Vernetzung hat in den Dörfern vieles verändert. Von Karin Zennig

Eine kollektive Reportage

Schöne neue Welt

Kinder mit ihren Betreuerinnen im Bombenkeller, Krywyj Rih, Ukraine, April 2026

Der Krieg wird zum Kerngeschehen unserer Zeit – und zum Zentrum der Arbeit von medicos Partnerorganisationen. Von Anita Starosta, Karin Zennig, Mario Neumann, Riad Othman und Tsafrir Cohen

Der Leitartikel

Wer zahlt die Zeche?

Rauchende Industrieschornsteine (Bild: Pixabay, Bearbeitung: medico)

Wie die Klimakrise zu einer Frage des Menschenrechts wird. Der Leitartikel des medico-Rundschreibens 1/2026 Von Karin Zennig

Klimaklage

Wer schadet, der haftet

Überschwemmngen in Jaffarabad, Pakistan, August 2022

Pakistanische Bäuerinnen und Bauern verklagen RWE & Heidelberg Materials Von Christian Sälzer

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zu Pakistan

05.10.2010 Aufbegehren gegen die den Menschen zugedachte Not

In seinem Gedicht „Das Nachtlager“ erzählt Bertolt Brecht von einem New Yorker Bürger, der allabendlich Obdachlosen Unterkunft gewährt: „Das Zeitalter der Ausbeutung wird nicht verkürzt“, schreibt Brecht: „Aber einige haben ein Nachtlager, finden für eine Nacht Schutz vor Wind und Kälte. Der Ihnen zugedachte Schnee fällt auf die Straße, aber die Welt wird nicht anders.“

05.10.2010 Der kleine Unterschied

Der medico-Partner HANDS macht seit Jahren Basisgesundheitsarbeit in der Provinz Sindh. Konzeptionell gehört auch Katastrophenschutz und -hilfe dazu.

08.09.2010 Nach der Flut

Der Direktor des medico-Partners HANDS, Dr. Tanveer Ahmed, zu den langfristigen Folgen der Katastrophe.

31.08.2010 Reisebericht aus Pakistan

Bernd Eichner und Dr. Andreas Wulf waren gemeinsam mit dem medico-Partner HANDS in Pakistan unterwegs.