Keine Anpassung an die Schrecken der Wirklichkeit

Unser Projektschwerpunkt

Von der Hilfe für Folteropfer über die Unterstützung von traumatisierten Flüchtlingen bis zur Arbeit mit misshandelten Frauen: Seit langem engagiert sich medico dafür, die individuellen Folgen massiver Ausgrenzungs- und Gewalterfahrungen in der Projektförderung eigenständig zu berücksichtigen. medico wendet sich dabei gegen die Pathologisierung der Betroffenen. Psychische Störungen sind menschliche Reaktionen auf unmenschliche Erfahrungen. Es geht darum, geschützte Räume zu schaffen, in denen Menschen – vermittelt über Haltungen wie Emphatie, Vertrauen und Respekt – Würde und Handlungsfähigkeit zurückgewinnen können.

Hanau

Mein Sohn

Serpil Temiz Unvar über ihren Sohn Ferhat, der bei dem rassistischen Anschlag in Hanau vor sechs Monaten starb. Weiterlesen

Film

Erinnern in Afghanistan: Die AHRDO-Memory Boxes

Die medico-Partnerorganisation AHRDO bringt Überlebende zusammen, die sich erinnern und gegenseitig Rechenschaft ablegen. Weiterlesen

Psychosoziale Perspektiven

Corona, Rassismus und deutsche Debatten

Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt, Frankfurt Juni 2020

Ein Blick auf den Rassismus der weißen Gesellschaft. Was sind die Voraussetzungen dafür, dass damit endlich Schluss ist? Von Usche Merk. Weiterlesen

Kunst und Jugendkultur im Norden Iraks

Der Gewalt trotzen

Dilawar Noori, Kulturzentrum in Kifri, Irak

Als Dilawar Noori und Ali Fouad in Kifri ein Jugend- und Kulturzentrum mitgründeten, ahnten sie nicht, wie erfolgreich das Projekt werden würde. Weiterlesen

Hanau

Mein Sohn

Serpil Temiz Unvar über ihren Sohn Ferhat, der bei dem rassistischen Anschlag in Hanau vor sechs Monaten starb. Weiterlesen

Psychosoziale Perspektiven

Corona, Rassismus und deutsche Debatten

Demonstration gegen Rassismus und Polizeigewalt, Frankfurt Juni 2020

Ein Blick auf den Rassismus der weißen Gesellschaft. Was sind die Voraussetzungen dafür, dass damit endlich Schluss ist? Von Usche Merk. Weiterlesen

Film

Erinnern in Afghanistan: Die AHRDO-Memory Boxes

Die medico-Partnerorganisation AHRDO bringt Überlebende zusammen, die sich erinnern und gegenseitig Rechenschaft ablegen. Weiterlesen

Kunst und Jugendkultur im Norden Iraks

Der Gewalt trotzen

Dilawar Noori, Kulturzentrum in Kifri, Irak

Als Dilawar Noori und Ali Fouad in Kifri ein Jugend- und Kulturzentrum mitgründeten, ahnten sie nicht, wie erfolgreich das Projekt werden würde. Weiterlesen

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zur Psychosozialen Arbeit

28.08.2020 Mein Sohn

Serpil Temiz Unvar über ihren Sohn Ferhat, der bei dem rassistischen Anschlag in Hanau vor sechs Monaten starb.

10.06.2020 Corona, Rassismus und deutsche Debatten

Ein Blick auf den Rassismus der weißen Gesellschaft. Was sind die Voraussetzungen dafür, dass damit endlich Schluss ist?

27.11.2019 Erinnern in Afghanistan: Die AHRDO-Memory Boxes

Die medico-Partnerorganisation AHRDO bringt Überlebende zusammen, die sich erinnern und gegenseitig Rechenschaft ablegen.

26.06.2019 Der Gewalt trotzen

Als Dilawar Noori und Ali Fouad in Kifri ein Jugend- und Kulturzentrum mitgründeten, ahnten sie nicht, wie erfolgreich das Projekt werden würde.

12.06.2019 Die Verletzlichkeit verteidigen

Eine transnationale Konferenz zu psychosozialen Fragen brachte im Herbst 2018 Fachleute aus elf Ländern im medico-Haus zusammen. Sie verteidigten die solidarische und empathische Unterstützung von Menschen in Not. Von Usche Merk.

02.04.2019 Unwürdig

Bis heute hat der Staat die im Sepur Zarco-Urteil fixierten Wiedergutmachungsleistungen nicht umgesetzt. Das frustriert die Klägerinnen.

02.07.2018 Geteiltes Leid

Über Erinnerungsarbeit in Afghanistan und die Mär vom sicheren Herkunftsland. Ein Interview mit Hadi Marifat.

20.11.2017 Fit für die Katastrophe

Kritische Anmerkungen zum Resilienzdiskurs im aktuellen Krisenmanagement. Herausgegeben von medico international

16.11.2017 Was ist schon gestört?

Diagnose und Therapie psychischer Krankheiten sind stark von einem rein biologischen Verständnis geprägt, das aus dem Norden in den globalen Süden exportiert worden ist. Das birgt die Gefahr, dass soziale Ursachen vernachlässigt werden.

15.02.2017 Fluchtursachen und Überlebenskämpfe

Usche Merk über traumatische Zeiten zwischen Reichtum und Flucht, zwischen Abwehr und Solidarität weltweit.