Irak und Kurdistan: Die Menschen fliehen vor dem erneuten Ausbruch der Gewalt
Projekte und Partner

Irak und Kurdistan

Seit der 1970 errungenen Teilautonomie ist die selbstverwaltete Region Kurdistan im Norden Iraks ein gefährdetes Projekt. Umso mehr prägt die Solidarität mit der kurdischen Bevölkerung die Projektförderung medicos – von frühen Medikamentenlieferungen über Hilfe für die Opfer des Genozids durch das Baath’- Regimes in den 1980er Jahren bis zu Frauen- und gesellschaftspolitischen Projekten. Auch angesichts der Bedrohung durch den IS leistet medico Nothilfe.

Spendenaufruf Kurdistan

Die kurdische Zivilgesellschaft hilft zwischen allen Fronten

Flucht vor der Gewalt ins sichere Kurdistan. Kanaquin, August 2014.

Nein zu religiösem Terror und autoritärer Gewalt! Solidarische Nothilfe für Flüchtlinge vor dem Kalifat! Wasser, Nahrung & ein Zelt für Schutzsuchende im kurdischen Nordirak und in Syrien. Weiterlesen

Flüchtlinge im Irak

"Wir gehören zusammen"

Ihnen droht Versklavung, Folter, Tod: 500 000 Menschen sind im Irak auf der Flucht vor Milizen des selbsternannten "Islamischen Staats". Ein Gespräch mit Medico-Mitarbeiter Martin Glasenapp über unvorstellbares Leid, hilfsbereite Studenten und Plakate, die Mut machen. Weiterlesen

Projekte und Partner

02.08.2016 Perspektiven schaffen – Spannungen abbauen

Das selbstverwaltete Kultur- und Dialogzentrum in Kifri ist ein Raum des Miteinanders inmitten eskalierender Konflikte.

30.09.2014 Die kurdische Zivilgesellschaft hilft zwischen allen Fronten

Nein zu religiösem Terror und autoritärer Gewalt! Solidarische Nothilfe für Flüchtlinge vor dem Kalifat! Wasser, Nahrung & ein Zelt für Schutzsuchende im kurdischen Nordirak und in Syrien.

20.04.2014 Der rettende Anker

Über den deutschen Projektträger Haukari e.V. unterstützt medico international die Arbeit von Khanzad im Norden des Irak. Ein Schwerpunkt der Arbeit ist die Beratung vor allem von Frauen und Jugendlichen in Krisen-und Gewaltsituationen, sowie gegenüber häuslicher Gewalt und Praktiken der Genitalverstümmelung.

01.11.2008 Nicht mehr Krieg – noch nicht Frieden

Die Diktatur ist beendet – die Ungewissheit bleibt. Der Krieg der neuen Alliierten hat die nordirakischen Kurdinnen und Kurden zwar von einem der schlimmsten Tyrannen befreit, aber welche Perspektive ein demokratischer Irak haben wird ist weiterhin ungewiss.

27.09.2008 Kurdistan: Anfal, unser Leben

Im Jahr 1988 verschleppte die irakische Armee in der Anfal-Operation mehr als 100.000 Kurdinnen und Kurden. Mit Shazada Hussein Mohammed, die ihre Angehörigen während der Deportationen verlor, und Gulnaz Aziz Qadir, die während Anfal 17 Jahre alt war und heute Abgeordnete im kurdischen Regionalparlament ist, sprach Martin Glasenapp.

Online spenden!