Neoliberalismus oder Demokratie

Unsere Projekte in Chile

Dem Militärputsch gegen die Regierung Allende von 1973 folgte die brutale Unterdrückung und Verfolgung der Opposition. Seit Mitte der 1980er Jahre, also noch unter dem Pinochet-Regime, unterstützt medico die Menschenrechtsarbeit unserer Partnerorganisation CODEPU zur juristischen, gesellschaftlichen und psychosozialen Aufarbeitung der Diktaturverbrechen. Die medico-Partner*innen setzen sich auch mit den sozialen Folgen der neoliberalen Politik auseinander – und leisten Widerstand.

Chile

Referendum ums Ganze

Warum eine neue Verfassung in Chile mehr ändert, als es den Anschein hat. Von Katja Maurer. Weiterlesen

Proteste

Chile ist erwacht

Neoliberalismus und Demokratie – oder warum die Protestierenden etwas ganz anderes wollen. Weiterlesen

Chile

Aufstand als Lebensform

Nach dem Höhepunkt der Corona-Krise und vor dem nächsten Protest: Ein Arzt berichtet über die Lage in Chile am Jahrestag des Aufstands. Von Katja Maurer. Weiterlesen

Chile

Eine vage Hoffnung

Der Philosoph Carlos Pérez Soto über die Hintergründe der anhaltenden Proteste in Chile. Weiterlesen

Chile

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Warum eine neue Verfassung in Chile mehr ändert, als es den Anschein hat. Von Katja Maurer. Weiterlesen

Chile

Aufstand als Lebensform

Nach dem Höhepunkt der Corona-Krise und vor dem nächsten Protest: Ein Arzt berichtet über die Lage in Chile am Jahrestag des Aufstands. Von Katja Maurer. Weiterlesen

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Chile ist erwacht

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Chile

Eine vage Hoffnung

Der Philosoph Carlos Pérez Soto über die Hintergründe der anhaltenden Proteste in Chile. Weiterlesen

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zu Chile

22.10.2019 Nichts zu verlieren

Politische Aufstände im ärmsten und im reichsten Land Lateinamerikas. Was die Proteste in Chile und Haiti gemeinsam haben. Von Katja Maurer

29.09.2015 Griechenland, von Chile aus gesehen

Griechenland ist aus chilenischer Perspektive nur ein weiteres starkes Beispiel für die Entdemokratisierung im Neoliberalismus.

16.09.2013 Chile im Wandel?

Am 11. September 2013 jährte sich zum vierzigsten Mal der Militärputsch in Chile. Inzwischen haben sich, nach Jahren des politischen Stillstands, neue soziale Bewegungen entwickelt. Was können sie schaffen?

09.09.2013 Im Land des depressiven Zusammenbruchs

In seiner Analyse der 40 Jahre Neoliberalismus in Chile legt Pérez Soto die katastrophalen Folgen unter anderem für Bildung und Gesundheit dar.

01.02.2012 Der Kampf gegen Straflosigkeit

CODEPU leistet Unterstützung für die Überlebenden der Menschenrechtsverletzungen während der Diktatur in Chile, insbesondere für diejenigen, die aufgrund der mangelhaften Aufarbeitung noch keine „Wiedergutmachungsleistungen“ erhalten haben:...

01.01.2012 Die chilenischen Jugendproteste für Bildung als öffentliches Gut

Waren die letzten beiden still vergangenen Jahrzehnte nur die Ruhe vor dem Sturm? Die Vehemenz und das Beharrungsvermögen der Schüler- und Studentenproteste in Chile im Jahr 2011 haben die internationale Öffentlichkeit überrascht. Der Protest gegen...

01.12.2011 Ende der Angst

Chile: Seit Monaten demonstrieren Schüler und Studenten für kostenlose Bildung und haben die Mehrheit hinter sich

29.06.2011 Zwanghafte Modernisierung

Chile: Eine Reise durch das Mapuche-Gebiet

11.04.2011 Chiles Katastrophenkapitalismus

Wenige Wochen nach der Jahrhundert- Katastrophe in Haiti erlebte Chile am 27. Februar das schwerste Erdbeben seiner Geschichte seit der Aufzeichnung. Das katastrophengeplagte Chile war trotz des ungleich schwereren Bebens weitaus besser auf das Desaster vorbereitet. Insgesamt waren 524 Tote und 31 vermisste zu beklagen, 370.000 Menschen galten als Erdbebenopfer. Dafür waren die Folgen sozial und ökonomisch verheerend. Die Anzahl der Armen stieg um 500.000 auf drei Millionen Menschen. Die Sachschäden werden auf 30 Milliarden USDollar geschätzt, das entspricht fast einem Fünftel des Bruttoinlandsprodukts. Der Schriftsteller Ariel Dorfman beklagte damals, das Erdbeben habe „tiefe Risse und Verwerfungen im sozialen und ethischen Gewebe Chiles, den andauernden Tsunami des Mangels“ offenbart, die „Modernisierung, mit der sich das Land in den letzten Jahrzehnten gebrüstet hat“, sei in Wirklichkeit kosmetisch und prekär. Der freie Journalist Gerhard Dilger besuchte für medico das Land ein Jahr später.

05.10.2010 Déjà-vu

Das Szenario schien aus einer anderen, längst vergangenen Zeit zu stammen. Am Samstag, den 14. August, wurde die Privatwohnung von Viviana Uribe, Präsidentin der Menschenrechtsorganisation CODEPU, sieben Stunden lang von einem Polizeikommando...