Für das Recht auf Rechte

Unser Projektschwerpunkt

In einer zutiefst gespaltenen Welt, in der eine globalisierte Ökonomie unzählige Menschen sozial und ökonomisch ausschließt, ja „überflüssig“ macht, steht medico an der Seite derer, die sich für die Verteidigung und Durchsetzung der unteilbaren sozialen, politischen und ökonomischen Menschenrechte einsetzen. Dabei muss sich jede Hilfe daran messen, ob und wie sie dazu beiträgt, die Menschen wieder „in ihr Recht zu setzen“. Der Kampf für soziale Gerechtigkeit, Bildung und Gesundheit ist so auch ein Kampf gegen Verhältnisse, die diese Rechte strukturell beschneiden.

medico-Dossier

Eleanor Roosevelt, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Freiheit, Gleichheit, Unverbindlichkeit

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte feiert ihren 75. Geburtstag. Über ihren Gebrauchswert für heutige Menschheitsfragen.

Der Leitartikel

Wer zahlt die Zeche?

Rauchende Industrieschornsteine (Bild: Pixabay, Bearbeitung: medico)

Wie die Klimakrise zu einer Frage des Menschenrechts wird. Der Leitartikel des medico-Rundschreibens 1/2026 Von Karin Zennig

Iran

Entfaltung eines kollektiven Traumas

Skelette und Kunstblut auf einer iranischen Flagge.

Die Islamische Republik hat Tausende Demonstrant:innen massakriert. Von Firoozeh Farvardin und Nader Talebi

Brasilien

Kampf gegen Windräder

Im Nordosten Brasiliens bedrohen Offshore-Windparks und Produktionsstätten für grünen Wasserstoff das Leben der lokalen Bevölkerung. Ein Besuch bei Menschen, die sich dagegen wehren. Von Timo Dorsch und Jan Schikora

Iran

Widerstand von unten

Das Regime in Teheran kennt nur brutale Gewalt als Antwort auf die Protestbewegung. medico-Partner:innen leisten im Geheimen Nothilfe.

Der Leitartikel

Wer zahlt die Zeche?

Rauchende Industrieschornsteine (Bild: Pixabay, Bearbeitung: medico)

Wie die Klimakrise zu einer Frage des Menschenrechts wird. Der Leitartikel des medico-Rundschreibens 1/2026 Von Karin Zennig

Brasilien

Kampf gegen Windräder

Im Nordosten Brasiliens bedrohen Offshore-Windparks und Produktionsstätten für grünen Wasserstoff das Leben der lokalen Bevölkerung. Ein Besuch bei Menschen, die sich dagegen wehren. Von Timo Dorsch und Jan Schikora

Iran

Entfaltung eines kollektiven Traumas

Skelette und Kunstblut auf einer iranischen Flagge.

Die Islamische Republik hat Tausende Demonstrant:innen massakriert. Von Firoozeh Farvardin und Nader Talebi

Iran

Widerstand von unten

Das Regime in Teheran kennt nur brutale Gewalt als Antwort auf die Protestbewegung. medico-Partner:innen leisten im Geheimen Nothilfe.

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zum Thema Menschenrechte

21.08.2024 Kommentar
Zwischen Windhoek und Gaza

Deutschlands Erinnerungskultur ist auf Abwegen unterwegs. Das hat fatale Konsequenzen. Von Charlotte Wiedemann

14.08.2024 Aufruf der Zivilgesellschaft
Das Bundesaufnahmeprogramm Afghanistan retten

Bedrohte afghanische Menschenrechtler*innen dürfen nicht ihrem Schicksal überlassen werden.

14.08.2024 Afghanistan
Ein Tag der Finsternis

Vor drei Jahren haben die Taliban die Macht übernommen. Die Lage der medico-Partner:innen ist düster und bedrückend, ihre Stimmen alarmierend.

14.08.2024 Benefiz für Gaza
Make Freedom Ring

Menschenrechte für alle, heißt Menschenrechte für Palästinenser:innen. Dieser Grundsatz wurde in München von einer Reihe von Künstler:innen verteidigt.

13.08.2024 Bangladesch
Eine zweite Unabhängigkeit

Massenproteste in Bangladesch haben die Regierung gestürzt. Über die aktuelle Lage und die Hintergründe sprachen wir mit Vertretern der National Garment Worker Federation und unseren Partnern, der Gesundheitsorganisation Gonoshasthaya Kendra.

05.08.2024 Rojava
Perspektive Rojava!?

Die Selbstverwaltung in Nordostsyrien kämpft um ihr Überleben. Eine Reisereportage. Von Anita Starosta

25.07.2024 Folge 20
Koloniale Amnesie

120 Jahre Genozid in Namibia

24.07.2024 Israel/Palästina
Räson oder Staatsräson?

Einmal mehr steht die deutsche Haltung zum internationalen Recht auf dem Prüfstand. Von Riad Othman

18.07.2024 Genozid-Erinnern
Schuld und Staatsräson

In Dresden wird eine Ausstellung zu den deutschen Kolonialverbrechen in Namibia vor ihrer Eröffnung wieder abgebaut. Ein Lehrstück deutscher Nicht-Erinnerungspolitik. Von Julia Manek

17.07.2024 Afghanistan
Ein leeres Versprechen

Die Finanzierung des Bundesaufnahmeprogramms Afghanistan soll drastisch reduziert werden. Wir protestieren gegen die Missachtung der Verpflichtung zum Schutz gefährdeter Afghan:innen.