Für das Recht auf Rechte

Unser Projektschwerpunkt

In einer zutiefst gespaltenen Welt, in der eine globalisierte Ökonomie unzählige Menschen sozial und ökonomisch ausschließt, ja „überflüssig“ macht, steht medico an der Seite derer, die sich für die Verteidigung und Durchsetzung der unteilbaren sozialen, politischen und ökonomischen Menschenrechte einsetzen. Dabei muss sich jede Hilfe daran messen, ob und wie sie dazu beiträgt, die Menschen wieder „in ihr Recht zu setzen“. Der Kampf für soziale Gerechtigkeit, Bildung und Gesundheit ist so auch ein Kampf gegen Verhältnisse, die diese Rechte strukturell beschneiden.

medico-Dossier

Eleanor Roosevelt, Allgemeine Erklärung der Menschenrechte

Freiheit, Gleichheit, Unverbindlichkeit

Die Allgemeine Erklärung der Menschenrechte feiert ihren 75. Geburtstag. Über ihren Gebrauchswert für heutige Menschheitsfragen.

Interview

Zerstörerische Phantomschmerzen

Eva von Redecker

Die Philosophin Eva von Redecker sucht nach Erklärungen für den globalen Aufstieg autoritärer Kräfte.

Abschiebungen nach Afghanistan

Kalkulierter Tabubruch

Erstmals hat die schwarz-rote Koalition auch wieder einen Afghanen abgeschoben, der zu keiner Straftat verurteilt war. Weitere werden folgen. Das trägt zur Normalisierung des Taliban-Regimes bei. Von Martin Sökefeld

Siedlergewalt in der Westbank

Subventionierte Straflosigkeit

Israelische Siedler attackieren das Dorf Turmus Ayya in der Westbank

Ermutigt von einer Politik der Straflosigkeit und im Schatten des Krieges gegen Gaza haben Siedlergewalt und Enteignung palästinensischen Landes dramatisch zugenommen. Von Riad Othman

Flucht und Migration

Das Gefängnis am sicheren Ufer

Auf den Kanarischen Inseln ankommende Geflüchtete werden systematisch kriminalisiert. Durch den Fonds für Bewegungsfreiheit erhalten sie Beistand und Unterstützung. Von Inés Marco

Interview

Zerstörerische Phantomschmerzen

Eva von Redecker

Die Philosophin Eva von Redecker sucht nach Erklärungen für den globalen Aufstieg autoritärer Kräfte.

Siedlergewalt in der Westbank

Subventionierte Straflosigkeit

Israelische Siedler attackieren das Dorf Turmus Ayya in der Westbank

Ermutigt von einer Politik der Straflosigkeit und im Schatten des Krieges gegen Gaza haben Siedlergewalt und Enteignung palästinensischen Landes dramatisch zugenommen. Von Riad Othman

Abschiebungen nach Afghanistan

Kalkulierter Tabubruch

Erstmals hat die schwarz-rote Koalition auch wieder einen Afghanen abgeschoben, der zu keiner Straftat verurteilt war. Weitere werden folgen. Das trägt zur Normalisierung des Taliban-Regimes bei. Von Martin Sökefeld

Flucht und Migration

Das Gefängnis am sicheren Ufer

Auf den Kanarischen Inseln ankommende Geflüchtete werden systematisch kriminalisiert. Durch den Fonds für Bewegungsfreiheit erhalten sie Beistand und Unterstützung. Von Inés Marco

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zum Thema Menschenrechte

15.07.2009 Das Schweigen brechen – Soldaten sprechen über Gaza

Ihr Name ist Programm: „Breaking the Silence“ ist eine Organisation israelischer Reservisten, die als Soldaten Menschenrechtsverletzungen während der Offensive in Gaza erlebt haben und das Schweigen darüber brechen.

09.07.2009 Sri Lanka: Vom Triumph der Sieger umzingelt

Die Menschenrechtsaktivistin Shamila zur Situation im tamilischen Norden, in den Internierungslagern und zu den Chancen eines Friedensprozesses auf Sri Lanka

30.06.2009 Hilfe oder Beihilfe?

Über die medizinische Versorgung von Kriegsopfer in Zeiten neuer Kriege

17.06.2009 Vom Triumph der Sieger umzingelt

Die Menschenrechtsaktivistin Shamila zur Situation im tamilischen Norden, in den Internierungslagern und zu den Chancen eines Friedensprozesses auf Sri Lanka.

20.05.2009 Für eine andere Afghanistan-Politik

Acht Jahre nach Beginn des Militäreinsatzes ist der Frieden in Afghanistan in weite Ferne gerückt. In allen Landesteilen eskaliert der Krieg. Seine Leidtragenden sind diejenigen, in deren Namen die Intervention 2001 öffentlich begründet wurde. Auf alarmierende Weise ist die Zahl der zivilen Opfer bereits angestiegen. Mit jeder Bombe, die heute fällt, stirbt auch die Hoffnung auf Wiederaufbau und Entwicklung

08.05.2009 Zurückblickend voranschreiten

Das CEAV entstand in den 1980ern als eine Art Think Tank der befreiungstheologischen Bewegung. Vor dem Hintergrund der gewaltvollen Vergangenheit Nicaraguas, welche sich in Form multidimensionaler psychosozialer Wunden in das kollektive Gedächtnis eingeschrieben hat, begreift das Zentrum psychosoziale Arbeit als wesentliches Werkzeug für die Entwicklung des Landes. Das von medico international geförderte Projekt richtet sich an Jugendliche. Hier sollen die Fähigkeiten von jugendlichen Vertreter_innen von lokalen Organisationen, vermittelt über einen psychosozialen Ansatz, gestärkt werden und so die notwendige soziale Transformation gefördert werden