Was bleibt, ist die Solidarität

Unsere Kooperationen in Syrien

Der Fall des Assad-Regimes hat die Hoffnung auf ein neues, freies Syrien wieder geweckt. Es wird dabei auf die zivilen und demokratischen Initiativen von unten ankommen. Eben sie unterstützt medico seit vielen Jahren, zum Beispiel ein Frauenzentrum in Idlib oder die Bürgerrechtsgruppe „Hooz Zentrum“, die in der Umgebung von Aleppo arbeitet. In die Freude über den Umsturz mischte sich der Schmerz über das unermessliche Leid der Inhaftierten, der Verschwundenen und Getöteten. Mit Unterstützung von medico kümmern sich Anwälte in Damaskus um die Überlebenden der Foltergefängnisse und sammeln Beweise, um eines Tages die Verantwortlichen zur Rechenschaft ziehen zu können.

In Nordostsyrien/Rojava begleitet medico von Beginn an das Projekt der demokratischen Selbstverwaltung. Wir unterstützen unsere Partnerorganisation Kurdischer Roter Halbmond beim Aufbau eines Gesundheitswesens für alle und bei der Nothilfe für Binnenvertriebene. Unsere Partner:innen der Right Defense Initiative dokumentieren Menschenrechtsverbrechen in der Region.

Syrien

Regierungskrise in Syrien?

Brennende Reifen an einer Straßenblockade in Syrien

17.09.2026 | Zwei Jahre nach dem Sturz des Assad-Regimes gibt es massive Proteste gegen die Regierung. Woran entzündet sich die Wut? Fragen an medico-Partner Anas ar-Rawy.

Rojava

Ein Schritt in eine friedliche Zukunft?

08.06.2026 | Was jahrelang undenkbar schien, wird schrittweise Wirklichkeit: kurdische Vertriebene kehren zurück nach Afrin. Von Anita Starosta

Rojava

Was wird überdauern?

14.09.2026 | Begleitet von großen Spannungen vollzieht sich die Auflösung Rojavas. Ein Prozess mit ungewissem Ausgang. Von Anita Starosta

Der Leitartikel

Ein Gespenst ging um

Bildmotiv Sonnenblume, Leitartikel medico rundschreiben 2/2026

31.05.2026 | 15 Jahre nach den arabischen Revolutionen versinkt die Region in Krieg und Gewalt. Was ist passiert? Von Radwa Khaled Ibrahim

Syrien

Regierungskrise in Syrien?

Brennende Reifen an einer Straßenblockade in Syrien

17.09.2026 | Zwei Jahre nach dem Sturz des Assad-Regimes gibt es massive Proteste gegen die Regierung. Woran entzündet sich die Wut? Fragen an medico-Partner Anas ar-Rawy.

Rojava

Was wird überdauern?

14.09.2026 | Begleitet von großen Spannungen vollzieht sich die Auflösung Rojavas. Ein Prozess mit ungewissem Ausgang. Von Anita Starosta

Rojava

Ein Schritt in eine friedliche Zukunft?

08.06.2026 | Was jahrelang undenkbar schien, wird schrittweise Wirklichkeit: kurdische Vertriebene kehren zurück nach Afrin. Von Anita Starosta

Der Leitartikel

Ein Gespenst ging um

Bildmotiv Sonnenblume, Leitartikel medico rundschreiben 2/2026

31.05.2026 | 15 Jahre nach den arabischen Revolutionen versinkt die Region in Krieg und Gewalt. Was ist passiert? Von Radwa Khaled Ibrahim

Projekte – Projektionen

Alle Beiträge zu Syrien

05.08.2014 “Rojava ist eine wirkliche Chance”

Im Norden Syriens kämpfen Kurd_innen für ein selbstbestimmtes Leben. Leicht ist das angesichts der militärischen Auseinandersetzungen mit radikalislamischen Gruppen wie IS nicht.

01.07.2014 Bürgerkrieg
Die Gesundheitssituation in Syrien

Syrien ist ein Land, das sich selbst seiner Zukunft beraubt und das beraubt wird. Das drückt sich auch im Niedergang des Gesundheitssystems aus.

11.04.2014 Aufruf: Das kurdische Rojava in Syrien braucht Hilfe in der Not.

Syrien braucht jetzt Frieden und Demokratie. Rojava in Syrien braucht heute unsere Anerkennung und Solidarität. Unterstützen Sie die humanitäre Nothilfe für die kurdischen Gebiete in Syrien!

09.04.2014 Auf der Grenze

Syrien bleibt die große Tragödie des noch jungen Jahrhunderts. Der Bürgerkrieg geht in sein viertes Jahr und selbst sehr zurückhaltende Schätzungen gehen davon aus, dass seit Beginn des ursprünglich demokratischen Aufbegehrens im Durchschnitt 150 Menschen getötet wurden – jeden Tag. medico wird die Nothilfe fortsetzen. In den kurdischen Gebieten Syriens, aber auch in Damaskus und seinem Umland, wo der Krieg besonders unerbittlich ist. Helfen Sie mit.

05.02.2014 Mehr als Überleben

Das syrische Regime versucht, „aufständische Gebiete“ und die darin noch verbliebene Zivilbevölkerung durch eine künstliche humanitäre Krise zu bestrafen - mit Erfolg. Die betroffenen Menschen werden müde und zusehends verzweifelter. AktivistInnen sind gezwungen, humanitäre Hilfe zu leisten oder sie bemühen sich, irgendetwas zu machen, damit es den Betroffenen besser geht. Die Selbstlosigkeit und Effektivität mit der dies geschieht, zeigt, dass die gelebte Solidarität noch nicht am Ende ist - trotz Hunger, Gewalt und Zukunftsangst.

27.01.2014 Yarmouk wird ausgehungert
Die Katastrophe ist politisch

Das palästinensische Lager Yarmouk in Damaskus braucht Hilfe. Jetzt und sofort. Aber die Verantwortlichen für den Hunger müssen benannt werden.

19.01.2014 Wir verteidigen das Leben

Vielleicht ist das unser letzter Notruf für Yarmouk. Noch immer gibt es tausende Kinder unter 15 Jahren, die weiterhin im Camp leben. Viele von ihnen leiden unter Anämie und ernster Unterernährung wegen des absoluten Nährstoffmangels, der hier herrscht. Es gibt schlichtweg nichts mehr zu essen. Und das Wenige, das es gibt, ist überteuert und für ärmere Familien unbezahlbar.

19.01.2014 Der Markt der Plünderer

Das palästinensische Camp Yarmouk im Süden von Damaskus ist seit Monaten Schauplatz einer besonders barbarischen Kriegsökonomie.

14.01.2014 Tod durch Verhungern

Palästinensische Flüchtlinge in Yarmouk werden durch das syrische Regime bis zum Tode ausgehungert. Interessiert das irgendwen?