In Beirut brennen am 17. Oktober 2019 die Barrikaden. In den nächsten Tagen und Wochen gehen Hunderttausende gegen die Regierung auf die Straße. Die Demokratiebewegung erobert das Land - und mit ihr auch eine neue Generation, die sich ein Leben jenseits der patriarchalen und klientelistischen Autoritäten wünscht. Ein Aufbruch, der jäh unterbrochen wurde: von einer tiefen ökonomischen Krise, von Corona und von der Explosion am 4. August.

Ein Jahr danach werfen wir gemeinsam mit den medico-Partnern einen Blick zurück und nach vorne: Auf die Situation der Bewegung, auf das Leben von migrantischen Hausangestellten und auf die Recht auf Stadt-Bewegung, die in Beirut nach der Explosion für einen gerechten Wiederaufbau kämpft - unter anderem in Karantina, dem Stadtteil der Armen, Arbeiter*innen und Migrant*innen.

Ein Jahr nach dem Aufstand

Die Gewalt der Krise

Die Entwicklungen der letzten Monate haben den Raum für Veränderung verkleinert. Ein Interview mit Lara Bitar und Sintia Issa vom medico-Partner The Public Source. Weiterlesen

Migrantinnen im Libanon

Das Recht zu gehen

Migrantische Arbeiter*innen im Libanon streiten für ihr Recht auf Rückkehr – teilweise erfolgreich. Doch die Probleme bleiben ungelöst. Von Farah El Baba Weiterlesen

Libanon

Eine traurige Chance

Nach der Explosion im Beiruter Hafen sind die Hoffnungen auf Änderung so groß wie die Befürchtungen vor einem wiederhergestellten Status Quo. Von Mario Neumann. Weiterlesen

Beirut nach der Explosion

Karantina & Co

Beiruts Recht auf Stadt-Bewegung kämpft nach der Explosion für einen Wiederaufbau von unten. medico unterstützt sie dabei. Von Mario Neumann. Weiterlesen

Ein Jahr nach dem Aufstand

Sechs Wochen im Oktober

Proteste Libanon

Persönliche Erinnerungen an die Zeit des Aufstands in Beirut. Wochen, in denen alles anders und die Hoffnung riesig war. Von Max Jansen Weiterlesen

Libanon

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Nach der Explosion inszenieren sich verschiedene Staaten als Helfer. Doch sie alle haben ihre eigene Agenda. Echter Wandel kann nur aus der Zivilgesellschaft kommen. Von Katja Maurer. Weiterlesen

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