Hilfsprojekte in Bangladesch: An der Seite der Näherinnen
Projekte und Partner

Bangladesch

Seit vielen Jahren streiten medico-Partner dafür, dass sich die desolate Gesundheitsversorgung in den Slums von Dhaka und in ländlichen Gegenden Bangladeschs verbessert. Mitten in den Slums und an den Rändern Dhakas lassen auch deutsche Firmen unter skandalösen Arbeitsbedingungen Jeans und T-Shirts fertigen. medico unterstützt die Kämpfe der TextilarbeiterInnen für Entschädigung, gegen Ausbeutung und das Recht auf gewerkschaftliche Organisation.

Online-Ausstellung

Tödliche Textilfabriken

Sie arbeiten wie die Sklaven, ihr Leben zählt nicht. Aber die ArbeiterInnen der tödlichen Textilfabriken wehren sich: Sie protestieren, sie klagen, sie kämpfen um ihre Rechte. Weiterlesen

Südasien

Die Vorhölle des Weltmarkts

In Etagen wie dieser arbeiten mehr als 500 Näherinnen und Näher auf engstem Raum nebeneinander. Foto: Gordon Welters/medico

Der von westlichen Unternehmen erzeugte Preisdruck sorgt in südasiatischen Fabriken für extreme Ausbeutung. Auch an der Arbeitssicherheit wird gespart. Das führt fast systematisch zu Unglücksfällen. Weiterlesen

Projekte und Partner

08.04.2014 Rana Plaza: Ein Jahr danach

Nach der Katastrophe in der Textilfabrik in Bangladesch spielen die verantwortlichen Modeunternehmen auf Zeit.

03.05.2013 "Auftraggeber müssen zur Rechenschaft gezogen werden"

Nach dem Einsturz einer Textilfabrik in Savar, Bangladesch leistet die lokale medico-Partnerorganisation Gonoshasthaya Kendra (GK) ärztliche Nothilfe. Im Interview berichtet GK-Mitarbeiter Gulam Dulal von der Lage vor Ort. Er fordert: Produzenten und internationale Auftraggeber müssen die Verantwortung für diese Katastrophe übernehmen und Konsequenzen ziehen.

29.04.2013 Tödlicher Unterbietungswettbewerb der Textilindustrie

Die Anzahl der Opfer im zusammengestürzten Fabrikhochhaus Rana Plaza in Savar, Bangladesch liegt inzwischen bei über 350 Toten und 2400 zum Teil schwer Verletzten. Noch immer sind Menschen in den Trümmern eingeschlossen.

09.12.2010 Die Mühen des Gemeinsamen

DieGesundheitskooperative, die Gonoshastaya Kendra mit der Hilfe medicos aufbaut, soll sich zu einer Solidarkasse entwickeln, die den Fahrern und ihren Familien eine medizinische Grundversorgung und damit ein Mindestmaß sozialer Sicherheit gewährt.

30.03.2010 Nothilfe im Urwald

Allein in den letzten 5 Jahren zogen mehrere 100.000 bengalische Siedler in die Hill Tracts und sorgten dafür, dass fast 70 D Prozent der insgesamt 600.000 Indigenen umgesiedelt und in Folge enteignet wurden.

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