Menschenrechte in Israel/Palästina

medico international arbeitet seit Jahrzehnten mit Partnerorganisationen in Israel und Palästina. Wir haben in dieser langen Zeit unserer Zusammenarbeit, die meist mit politischen Minderheiten im jeweiligen Kontext stattfand, vieles versucht. Vieles ist gescheitert oder halb geglückt. Wir standen dabei immer auf der Seite der Unterdrückten und gleichzeitig auf der Seite der Idee von Verständigung und der Suche nach einer nicht-nationalistischen Perspektive.

Trotz dieser Erfahrungen mit politischer Gewalt und der Gewöhnung an Rückschläge und Niederlagen, die zuallererst die Realität unserer Partner:innen ist, stellt alles, was seit dem 7. Oktober geschehen ist, die herkömmlichen Strategien, Gewissheiten und Sicherheiten in Frage. Wir hören Horrorgeschichten von Tod, Gewalt und Verzweiflung, die kaum auszuhalten sind, obwohl wir sie nicht selbst durchleben müssen.

Wir stehen auch heute an der Seite unserer Partner:innen in Israel und Palästina, so gut, wie das gerade möglich ist. Und es ist nicht gut möglich. 

Menschen laufen durch eine Trümmerlandschaft in Gaza.
Spendenaufruf

Nothilfe für Palästina

Zehntausende Tote, Millionen Vertriebene. Der Gazastreifen ist in weiten Teilen unbewohnbar. Mehr als die Hälfte des Gebiets bleibt von der israelischen Armee besetzt. Im…

Eskalation in Israel und Palästina

Die Geschichte wiederholt sich - nur noch als Tragödie. Die aktuellen Bilder der Gewalt und der Krieg der Bilder erinnern in trauriger Weise an den Gaza-Krieg um die Jahreswende 2008/09. Die Dynamik der Eskalation ist eingerechnet und es kommen Zweifel auf, ob nicht schon längst die Hoffnung auf eine bessere Zukunft im Nahen Osten gänzlich in Frage steht

In die Wüste geschickt

Auf dem Weg zu einem ethnisierten jüdischen Staat schottet sich Israel weiter ab und versucht mit allen Mitteln afrikanische Flüchtlinge loszuwerden. Seit Dezember 2013 erlebt das Land einen nie dagewesenen Exodus afrikanischer Asylsuchender. Das israelische Innenministerium feiert das als großen Erfolg.

Israelische Soldaten berichten

10 Jahre Breaking the Silence

Breaking the Silence bringt die Realität der Besatzung in die israelische Öffentlichkeit (Foto: Breaking the Silence)

Seit inzwischen 10 Jahren bringt Breaking the Silence die Realität der Besatzung in die israelische Öffentlichkeit; allen Anfeindungen aus der rechten Ecke zum Trotz. Wir gratulieren zum zehnjährigen Bestehen!

Frieden braucht Partner

Anerkennung statt Ausgrenzung: medico international und das Menschenrechtszentrum Al Mezan fordern die Bundesregierung auf, der innerpalästinensischen Verständigung nicht im Wege zu stehen.

Kein Friede den Hütten

Israels Regierung spricht über Frieden, tut jedoch alles, um das Leben der einfachen palästinensischen Bäuerinnen und Bauern im Jordantal zur Hölle zu machen. Angesichts der Schikanen gibt sich sogar das Rote Kreuz geschlagen. Es ist Zeit umzudenken: Menschen-, Bürger- und Völkerrecht für alle! Jetzt.

Eskalation in Israel und Palästina

Die Geschichte wiederholt sich - nur noch als Tragödie. Die aktuellen Bilder der Gewalt und der Krieg der Bilder erinnern in trauriger Weise an den Gaza-Krieg um die Jahreswende 2008/09. Die Dynamik der Eskalation ist eingerechnet und es kommen Zweifel auf, ob nicht schon längst die Hoffnung auf eine bessere Zukunft im Nahen Osten gänzlich in Frage steht

Israelische Soldaten berichten

10 Jahre Breaking the Silence

Breaking the Silence bringt die Realität der Besatzung in die israelische Öffentlichkeit (Foto: Breaking the Silence)

Seit inzwischen 10 Jahren bringt Breaking the Silence die Realität der Besatzung in die israelische Öffentlichkeit; allen Anfeindungen aus der rechten Ecke zum Trotz. Wir gratulieren zum zehnjährigen Bestehen!

In die Wüste geschickt

Auf dem Weg zu einem ethnisierten jüdischen Staat schottet sich Israel weiter ab und versucht mit allen Mitteln afrikanische Flüchtlinge loszuwerden. Seit Dezember 2013 erlebt das Land einen nie dagewesenen Exodus afrikanischer Asylsuchender. Das israelische Innenministerium feiert das als großen Erfolg.

Frieden braucht Partner

Anerkennung statt Ausgrenzung: medico international und das Menschenrechtszentrum Al Mezan fordern die Bundesregierung auf, der innerpalästinensischen Verständigung nicht im Wege zu stehen.

Kein Friede den Hütten

Israels Regierung spricht über Frieden, tut jedoch alles, um das Leben der einfachen palästinensischen Bäuerinnen und Bauern im Jordantal zur Hölle zu machen. Angesichts der Schikanen gibt sich sogar das Rote Kreuz geschlagen. Es ist Zeit umzudenken: Menschen-, Bürger- und Völkerrecht für alle! Jetzt.

Für das Recht auf Rechte

Ein Überblick über unsere Kooperationen in Israel/ Palästina

Den Eroberungen im Jahr 1967 folgten massive Eingriffe in palästinensische Grundrechte. Bis heute untersteht die Bevölkerung in den besetzten palästinensischen Gebieten faktisch einem israelischen Militärregime. Israelische und palästinensische Partnerorganisationen setzen sich für gleiche Rechte für alle Menschen zwischen Mittelmeer und Jordan ein. Sie arbeiten für das Menschenrecht auf Gesundheit und einen würdigen Zugang zu medizinischer Versorgung. Sie leisten psychosoziale Hilfe für Kinder, Jugendliche und Frauen oder streiten für die Rechte von Gefangenen und Geflüchteten.

Um die Realität und auch die Alltäglichkeit der Unterdrückung verstehen zu können, muss sie sichtbar und zugänglich gemacht werden. Unsere Partnerorganisationen bemühen sich darum, indem sie die fortschreitende Landnahme dokumentieren oder recherchieren, welche Firmen von der Besatzungsökonomie profitieren. Denn wie so oft sind die politischen Auseinandersetzungen auch ein Kampf um Deutungshoheit und Geschichtsschreibung.

Immer wieder greifen Armee und Siedler palästinensische Dörfer an. Ganze Gemeinden werden für den Siedlungsbau und im Namen der Sicherheit isoliert. Dem wirken Kooperationen entgegen, die palästinensischen Landwirten dabei helfen, eigenen Grund und Boden weiter zu bestellen. Unsere Partnerorganisationen bieten zudem Rechtsberatungen an. So schaffen sie auch Verbindungen zwischen betroffenen Gemeinden.

medico arbeitet mit israelischen und palästinensischen Menschenrechtsorganisationen zusammen, die Rechtsbrüche und Kriegsverbrechen dokumentieren. Sie wollen die Verantwortlichen vor nationalen wie internationalen Gerichten haftbar machen. Dies richtet sich gegen Bürgerrechtsverletzungen im gesamten Gebiet – durch alle Akteure, einschließlich der palästinensischen.