Film

Haitianische Erschütterungen

 

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Das große Versprechen von UNO und Bill Clinton, man werde Haiti besser wieder aufbauen, ist nicht erfüllt worden. medico-Partner ziehen ihre Zwischenbilanz.

Haiti war und bleibt das ärmste Land der westlichen Hemisphäre. Drei von vier Haitianern sind arbeitslos, mehr als jeder Zweite muss von weniger als zwei Dollar am Tag leben. Die Unterernährung nimmt weiter zu und noch immer leben unzählige Erdbebenopfer ohne Perspektive in Provisorien und abgelegenen Siedlungen.

Das dokumentiert auch der 2014 fertiggestellte, 40-minütige medico-Film „Haitianische Erschütterungen“, in dem unsere Partner die Folgen der gigantischen internationalen Nothilfe- und Wiederaufbaumaschinerie beschreiben.

Der Film wurde ins Kreolische rückübersetzt und bei einem Partner-Treffen in Port-au-Prince gezeigt. Hier stieß er auf positive Resonanz, weil er kein Mitleid erwecken wolle, sondern die haitianischen Akteure zu Wort kommen lasse. Ihre Bilanz fällt gleich wohl bitter aus. So sagt die Soziologin und medico-Partnerin Suzy Castor: „Ohne es zu merken, tanzen wir auf einem Vulkan."


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