12.09.2026 | Berlin

The Right to Health in Times of War

Global Health Conference

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We live in a world marked by escalating violent conflicts. Ukraine, Sudan, Gaza, Lebanon: In the wars of our times, systematic attacks on health care have become a weapon of war. As attacks become increasingly normalized and continue largely without accountability, they contribute to a broader erosion of international norms and protections.

Hospitals bombed in war zones, health workers threatened and killed for providing care, communities deprived of essential medical services are no longer isolated incidents. These are symptoms of a deepening global crisis of the right to health. A crisis that also confronts societies beyond the front lines and raises political questions on how to deal with ongoing militarization and social erosion everywhere.

Against this backdrop, IPPNW Germany and medico international will bring together health professionals, researchers, and activists to

  • discuss how attacks on health care in violent conflict settings have increased in the last years

  • ask why medical neutrality is increasingly being disregarded

  • talk about the consequences for affected individuals and societies beyond the line of fire

  • reflect on how health can be protected under conditions of violence

The program includes a keynote by Christina Wille (Insecurity Insight / Safeguarding Health in Conflict Coalition), followed by workshops with regional experts from Sudan, Lebanon, and Ukraine, including Hind Altaif (Emergency Response Rooms, Sudan) and Dr. Zeina Mohanna (Amel Association International, Lebanon). These sessions will focus on health care provision and humanitarian response on the ground, examining how medical services are delivered and sustained under conditions of violence and conflict.

Further, the conference will address health systems under strain beyond active conflict zones, focusing on the militarization and gradual erosion of health care, as well as the ethical implications of these developments. Contributors include Prof. Dr. Yudit Namer and the Gesundheitskollektiv Berlin.

The conference will be held in English.

The full programme will follow shortly. 

Please register here. The participation fee is €30 (standard) or €10 (reduced).

We will apply for CME training credits ("Fortbildungspunkte") with the Berlin Medical Chamber.

Organised by: medico international and IPPNW


Das Recht auf Gesundheit in Kriegszeiten

Ukraine, Sudan, Gaza, Libanon: In den Kriegen unserer Zeit sind systematische Angriffe auf die Gesundheitsversorgung zu einer Kriegswaffe geworden. Diese Angriffe ohne Rechenschaftspflicht werden zunehmend zur Normalität. Damit einher geht eine Aushöhlung internationaler Normen und Schutzmechanismen.

Krankenhäuser, die in Kriegsgebieten bombardiert werden, Gesundheitspersonal, das bedroht und getötet wird, Communities, denen grundlegende medizinische Versorgung vorenthalten wird – all dies sind keine Einzelfälle mehr. Es handelt sich um Symptome einer sich verschärfenden globalen Krise des Rechts auf Gesundheit. Eine Krise, mit der auch Gesellschaften jenseits der Frontlinien konfrontiert sind. Denn auch diese müssen sich die Frage stellen, wie mit der fortschreitenden Militarisierung und dem überall zu beobachtenden sozialen Verfall umgegangen werden soll.

Vor diesem Hintergrund bringen IPPNW Deutschland und medico international Fachkräfte aus dem Gesundheitswesen, Forscher:innen und Aktivist:innen zusammen, um

  • zu erörtern, inwiefern Angriffe auf die Gesundheitsversorgung in Konfliktsituationen in den letzten Jahren zugenommen haben
  • zu fragen, warum die medizinische Neutralität zunehmend missachtet wird
  • über die Folgen für betroffene Menschen und Gesellschaften jenseits der Frontlinie zu sprechen
  • darüber zu diskutieren, wie Gesundheit unter Bedingungen der Gewalt geschützt werden kann

Die Konferenz beginnt mit einer Keynote von Christina Wille (Insecurity Insight / Safeguarding Health in Conflict Coalition), gefolgt von Workshops zu Gesundheitsversorgung und humanitäre Hilfe vor Ort mit regionalen Expertinnen aus dem Sudan, dem Libanon und der Ukraine, darunter Hind Altaif (Emergency Response Rooms, Sudan) und Dr. Zeina Mohanna (Amel Association International, Libanon).

Der weitere Verlauf der Konferenz ist geprägt von der Frage, inwiefern Kriegsregime Gesundheitssysteme auch außerhalb aktiver Konfliktgebiete unter Druck setzen. Mit Beiträgen Prof. Dr. Yudit Namer und das Gesundheitskollektiv Berlin zur Militarisierung und der schrittweisen Aushöhlung der Gesundheitsversorgung sowie den ethischen Implikationen dieser Entwicklungen. 

Die Konferenz findet auf Englisch statt.

Das vollständige Programm wird in Kürze veröffentlicht.

Bitte melden Sie sich hier an. Die Teilnahmegebühr beträgt 30 € (regulär) bzw. 10 € (ermäßigt).

Fortbildungspunkte werden bei der Ärztekammer Berlin beantragt.

Veranstaltet von: medico international und IPPNW