16.06.2026 | Frankfurt

Die Stärke des Rechts vs. Das Recht des Stärkeren

Buchvorstellung und Diskussion mit Wolfgang Kaleck

Der Angriffskrieg auf die Ukraine, die Kriegsverbrechen Israels in Palästina und die völkerrechtswidrigen Interventionen der USA in Venezuela und Iran sind nur die auffälligsten Entwicklungen weg von der „alten“ internationalen Ordnung, hin zu einer neuen Zeitenwende des „Rechts des Stärkeren“, fern von Völker- und Menschenrechtskonventionen. Diese Entwicklungen sind nicht nur auf juristischer, sondern auch auf politischer Ebene zu beobachten: Immer mehr Staaten greifen das international etablierte Hilfesystem an. Hilfe wird inzwischen nicht mehr als Recht betrachtet, sondern wird zugunsten dem untergeordnet, was sie hervorgebracht hat: geopolitischen Interessen.

Anlässlich dieser Zeitenwende diskutieren medico international Referentin für Kritische Hilfe, Radwa Khaled-Ibrahim, sowie Generalsekretär des European Center for Constitutional and Human Rights (ECCHR) und Autor der jüngst erschienenen Streitschrift „Die Stärke des Rechts versus das Recht des Stärkeren”, Wolfgang Kaleck.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Vor und nach der Veranstaltung ist die Theke des Pastel für Snacks und Getränke geöffnet.

Veranstaltet von: medico international und ECCHR