27.04.2026 | Frankfurt

Das neue Gaza?

Der Libanon am Abgrund

Der Libanon steckt seit Jahren in multiplen Krisen: Währungsverfall, Hyperinflation, Korruption und politische Blockaden. Das kleine Land am Mittelmeer wird dabei auch immer wieder zum Spielball externer Interessen.

Die aktuelle israelische Invasion hat verheerende Auswirkungen auf Menschen und Umwelt im Libanon. Der Süden des Landes ist zerstört und mittlerweile vom Rest des Landes abgetrennt, nachdem Israel alle Brücken über den Litani-Fluss bombardiert hat. In der Hauptstadt Beirut sind weite Bereiche der südlichen Stadtteile zerstört und menschenleer. Mehr als zweitausend Menschen wurden getötet, über eine Million Menschen sind vertrieben.

Politisch ist die Lage angespannt wie seit Jahren nicht mehr. Die verschiedenen Lager stehen sich unversöhnlich gegenüber, ringen um die Zukunft des Landes. Zugleich hat die libanesische Regierung einen Waffenstillstand mit Israel vereinbart, von dem nicht klar ist, ob sich die Hizbollah und Israel daran halten werden.

Imad Mustafa, Referent für Menschenrechte und zuständig u.a. für die Öffentlichkeitsarbeit zum Libanon, hat das Land vor einer Woche besucht. Er berichtet von seinen Eindrücken und Gesprächen vor Ort und spricht über mögliche Zukunftsperspektiven.

Moderation: Corinna Zeitz, Referentin für Flucht und Migration

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.

Vor und nach der Veranstaltung ist die Theke des „Pastel“ für Snacks und Getränke geöffnet.