Rückeroberungen des öffentlichen Raums?

Dokumentation des Symposium der stiftung medico international 2011

03.05.2011   Lesezeit: 1 min

In einer Kette von Erhebungen erinnerte der arabische Frühling die Weltöffentlichkeit, dass am Anfang aller Demokratie die freie Versammlung der Bürgerinnen und Bürger steht. „Tage des Zorns“ gab es in jüngster Zeit auch anderswo: in Stuttgart, aber auch in Rom, wo am 13. Februar über 100.000 Frauen gegen das Regime Berlusconi demonstrierten.

Die öffentlichen Proteste in aller Welt speisen sich aus offenbarer Missachtung des Bürgerwillens. Zugleich geht es um die Durchsetzung von Gemeinwohl. Beides, Bürgerwille und Gemeinwohl, sind konstituierende Elemente von Demokratie. Sehr viel mehr aber ist noch nicht klar – was nach Jahrzehnten neoliberaler „Alternativlosigkeit“ niemand verwundern kann.

medico international ist selbst Teil der globalen kritischen Öffentlichkeit. Das Symposium ging deshalb der Frage nach, welchen Einfluss diese Öffentlichkeit entfalten und wie sie sich durchsetzen kann.

Die Veranstaltung zum Nachhören (MP3):

Panel 1: Krise und Erneuerung der Demokratie

Moderation: Thomas Seibert, medico international

Vortrag: Massenmedien und Öffentlichkeit

Panel 2: „Globale Zivilgesellschaft“ – Avantgarde oder Reparaturbetrieb?

Mit: Philip Grassmann, der Freitag // Stephan Hebel, Frankfurter Rundschau // Susanne Baumann, Crisis Action, Berlin // Thomas Gebauer, medico international (1h18Min.; 72MB; MP3)

Moderation: Katja Maurer, medico international

Benefizveranstaltung mit Georg Schramm im HR-Sendesaal

  • Sendetermine auf hr2-Kultur:
    So. 26.06.11 / 17:05 Uhr (Teil 1)
    So. 03.07.11 / 17:05 Uhr (Teil 2)

 


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