Spendenaufruf

Hilfe nach Tsunami und Erdbeben in Indonesien

Nach den Erdbeben und dem Tsunami auf der indonesischen Insel Sulawesi ist die Lage katastrophal. medico unterstützt lokale Organisationen, die Nothilfe leisten. Helfen Sie mit!

Eingestürzte Häuser, Strände bedeckt mit Trümmern, eingefallene Brücken und riesige Risse in den Straßen – das Ausmaß der Erbeben und des Tsunamis auf der indonesischen Insel Sulawesi ist katastrophal. Laut UN-Schätzungen benötigen fast 200.000 Menschen Nothilfe. Der Zugang zu den Opfern ist massiv erschwert, Erdrutsche blockieren die Wege und die Telefonnetze sind ausgefallen. „Nach wie vor gibt es keinen Strom, lebenswichtige Medikamente werden knapp, Nahrungsmittel gehen aus und die Wasserversorgung ist nicht gewährleistet“, berichtet uns die lokale Menschenrechtsorganisation Solidaritas Korban Pelanggaran HAM Sulawesi Tengah aus der zerstörten Stadt Palu.

medico unterstützt die Selbsthilfe lokaler Organisationen

Unter diesen dramatischen Umständen organisiert die Bevölkerung in der Katastrophe die Hilfe selbst. „Die Not ist groß, aber die Hilfsbereitschaft untereinander auch“, berichtet uns Lian Gogali vom Institut MOSINTUWU in Poso. Statt Frauen- und Bildungsarbeit leisten sie zurzeit Nothilfe. Mit über hundert Freiwilligen haben sie eine provisorische Großküche aufgebaut und bereiten dort bis zu 5.000 warme Mahlzeiten täglich für die Hilfsbedürftigen zu. Und das jeden Tag aufs Neue. medico unterstützt MOSINTUWU mit Spenden bei der Beschaffung von Nahrungsmitteln und Erste Hilfe-Sets. Dafür brauchen wir dringend weitere Unterstützung!

„Die Erfahrung des Todes ist unmittelbar. In Situationen, in denen Verlust empfunden wird, wiederholen sich Traumata. Eine grenzenlose Traurigkeit greift um sich. Die ganze Situation wirkt lähmend. Um in einem solchen Leben zu überleben, ist es erforderlich, dass sich mehr und mehr Menschen zusammenschließen. Also, lasst uns gegenseitig helfen“, sagt Lian Gogali 

Gotong Royong“ heißt die indonesische Tradition der gegenseitige Hilfe und Selbstorganisation. Die Zusammenarbeit kommt aus der kulturell verankerten Haltung, dass in einer Gemeinschaft jeder jedem helfen soll. medico steht in Kontakt mit solidarischen Organisationen in Indonesien: mit Menschenrechtsvereinen, einem Netzwerk für Landreform oder Frauenorganisationen. Sie alle sind aktiv, um die Not der Betroffenen zu lindern und Vermisste zu suchen. Bitte helfen Sie mit einer Spende!

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