Philippinen

Auf sich gestellt

18.09.2023   Lesezeit: 1 min

Nothilfe nach Taifun.

Wenn Österreich und Slowenien überschwemmt werden und es auf Hawaii, in Griechenland und Kanada brennt, bleibt in den hiesigen Aufmerksamkeitsökonomien wenig Platz für die Verwüstungen, die der Super-Taifun Doksuri auf den Philippinen angerichtet hat. Mehrere Zehntausend Menschen mussten vor allem im Norden des Inselstaates fliehen, viele haben ihre Zuhause und ihre Existenzgrundlage verloren.

Extreme Winde, Überschwemmungen und Erdrutsche haben ein hochverschuldetes Land getroffen. Ein überforderter Staat, eine angesichts der globalen Krisendichte zunehmend desinteressierte Weltgemeinschaft, mit der Klimaveränderung häufigere und schwerere Stürme: Für die langjährigen medico-Partner von Samahang Operasyong Sagip (SOS) ist das keine neue Erfahrung. Auf die eigenen Kapazitäten setzend, versorgt das landesweite Netzwerk betroffene Familien mit dem Nötigsten: Essens- und Hygienepakete, Planen, Unterkünfte. Selbsthilfe ist das, was bleibt.

Dieser Beitrag erschien zuerst im medico-Rundschreiben 3/2023. Das Rundschreiben schicken wir Ihnen gerne kostenlos zu. Jetzt abonnieren!


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