Simbabwe

Wege aus der Erstarrung

Überlebende von Wirbelsturm Idai, Simbabwe
Eine Überlebende von Wirbelsturm Idai spricht. (Foto: medico)
Gemeindearbeit nach dem Wirbelsturm Idai.

„There’s nothing you can say”. In einem Satz erfasst die Mitarbeiterin des Nothilfecamps in Chimanimani die bittere Lage 100 Tage nach Wirbelsturm Idai in der Provinz von Manicaland im Osten Simbabwes. Die Überlebenden sind politischer Willkür ausgesetzt. Sie leben in Zeltlagern unter extrem schlechten Bedingungen, die sanitären Anlagen sind ein einziger Krankheitsherd, Lebensmittel werden nur sporadisch verteilt. Einigen Camps droht die Räumung. Von einem Staat, der – nach einem kurzen Frühling der Post-Mugabe-Ära – einen Großteil der Staatseinnahmen für den eigenen Machterhalt aufwendet, ist nichts Gutes zu erwarten. Die medico-Partnerorganisation Community Working Group on Health setzt auf die größte Kraft, die das Land hat: die Stärke der Gemeinden. Jüngst hat sie 100 Gemeindevertreter und zudem zivilgesellschaftliche Initiativen versammelt, um gemeinsam die Ohnmacht zu überwinden und Forderungen an die Regierung zu stellen. Denn dieser haben sie durchaus vieles zu sagen.

Spendenstichwort: Simbabwe


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