31.10.2026 | Berlin
Sangam: Voices of Accountability

Discussion, Workshop, Art, Music, and Food
+++ Deutsch, bitte herunterscrollen +++
In 2022, unprecedented monsoon rains and glacial melt caused catastrophic flooding across Pakistan, affecting more than 33 million people and destroying lives, homes, crops and livelihoods. In 2025, heavy rains once again devastated communities across the country. Although Pakistan contributes less than one percent of global greenhouse gas emissions, it remains among the countries most vulnerable to the effects of climate change.
This evening marks the second event in Sangam ~ Confluence ~ Zusammenfluss, a series initiated by the collective Darya Dost (“Friends of the River”). Bringing together rivers, climate change, memory and community, the series approaches environmental transformation through artistic practice, lived experience and collective learning. Rooted in eco-social justice, Sangam asks how ecological crises are experienced unevenly, what forms of responsibility they demand, and what kinds of solidarity can emerge in response.
The evening begins by asking what rivers mean to us: what we feel in their presence, what memories they carry, and what place they hold in our past, present and future.
A multimedia installation by Daniel Hopp and Imran Nafees explores natural resources, power and the unequal relations between Germany and Pakistan. Bringing together their different artistic practices, the work invites visitors to reflect on questions of extraction, environmental responsibility and their own position within these systems.
The second part of the evening turns to accountability. In conversation with Karin Zennig,Amna Mawaz Khan and Selina Fatima Diaby moderated by Janvi, we hear about a legal case brought by 39 farmers from Sindh, Pakistan, against two German companies. Taking this case as a starting point, the discussion asks where responsibility for climate damage lies, how affected communities can demand accountability across borders, and what it might mean to live differently with rivers and land in a time of ecological crisis.
The evening concludes with a live music performance by Shikoh and Nithin, followed by a communal meal.
Event languages: English and Urdu
Registration is not required, and participation is free.
Children are warmly welcome. Childcare at the Bewegungsbaustelle can be arranged on request.
The event is organized in collaboration with the non-commercial curatorial platform thx again and medico international e.V.
Im Jahr 2022 verursachten beispiellose Monsunregen und Gletscherschmelze katastrophale Überschwemmungen in ganz Pakistan. Betroffen waren mehr als 33 Millionen Menschen und hinterließen zerstörte Leben, Häuser, Ernten und Lebensgrundlagen. Im Jahr 2025 verwüsteten erneut starke Regenfälle Gemeinden im ganzen Land. Obwohl Pakistan weniger als ein Prozent zu den globalen Treibhausgasemissionen beigetragen hat, gehört es weiterhin zu den Ländern, die am stärksten von den Auswirkungen des Klimawandels betroffen sind.
Dieser Abend markiert die zweite Veranstaltung in Sangam ~ Confluence ~ Zusammenfluss, einer Serie, die vom Kollektiv Darya Dost ("Freunde des Flusses", einer pakistanischen Diaspora Gruppe) initiiert wurde. Die Veranstaltungsreihe vereint Flüsse, Klimawandel, Erinnerung und Gemeinschaft und nähert sich Umwelttransformation durch künstlerische Praxis, gelebte Erfahrungen und kollektives Lernen. Verwurzelt in ökosozialer Gerechtigkeit fragt Sangam, wie ökologische Krisen ungleichmäßig erlebt werden, welche Formen von Verantwortung sie fordern und welche Arten von Solidarität als Reaktion darauf entstehen können.
Der Abend beginnt damit, zu fragen, was Flüsse für uns bedeuten: was wir in ihrer Gegenwart fühlen, welche Erinnerungen sie tragen und welchen Platz sie in unserer Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft einnehmen.
Eine multimediale Installation von Daniel Hopp und Imran Nafees untersucht natürliche Ressourcen, Machtverhältnisse und die ungleichen Beziehungen zwischen Deutschland und Pakistan. Indem sie ihre unterschiedlichen künstlerischen Praktiken zusammenführen, lädt das Werk die Besucher:innen ein, über Fragen der Extraktion, ökologischer Verantwortung und ihrer eigenen Position innerhalb dieser Systeme nachzudenken.
Der zweite Teil des Abends dreht sich um Verantwortung und Haftung. Im Gespräch mit Karin Zennig,Amna Mawaz Khan und Fatim Selina Diaby, hören wir von einem Rechtsfall, den 39 Bäuer:innen aus Sindh, Pakistan, gegen zwei deutsche Unternehmen eingereicht haben. Ausgehend von dieser Klage fragt die Diskussion, wo die Verantwortung für Klimaschäden liegt, wie betroffene Gemeinden grenzüberschreitende Rechenschaftspflicht fordern können und was es bedeuten könnte, in Zeiten ökologischer Krisen anders mit Flüssen und Land zu leben. Moderiert wird das Gespräch von Janvi.
Der Abend endet mit einem Live-Musikauftritt von Shikoh und Nithin Shams, gefolgt von einem gemeinsamen Essen.
Veranstaltungssprachen: Englisch und Urdu
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.
Kinder sind herzlich willkommen. Kinderbetreuung in der Bewegungsbaustelle kann auf Anfrage organisiert werden.
Die Veranstaltung findet in Kooperation mit der Kurator:innenplattform thx again und medico international e.V. statt.