25.09.2026 | Berlin

Wie dokumentiert man das Unrecht einer Diktatur?

Erfahrungen aus Syrien und der Aufarbeitung der SED-Diktatur.

Zum Ausstellungsende von “SEDNAYA. Die Architektur von Repression und Tod in Syrien” 

Nach dem Sturz des Assad-Regimes stehen syrische Gesellschaft, Wissenschaft und Menschenrechtsorganisationen vor der Aufgabe, Verbrechen zu dokumentieren, Zeugnisse zu sichern und die Grundlagen für eine zukünftige Aufarbeitung zu schaffen. Wie lassen sich Zeugnisse von Überlebenden, Dokumente der Sicherheitsapparate und digitale Beweise bewahren? Welche Perspektiven gibt es für die Hinterbliebenen und Opfer? Welche Erfahrungen aus der Aufarbeitung der SED-Diktatur könnten für Syrien hilfreich sein?

Begrüßung:

André Kockisch, stellvertretender Direktor, Gedenkstätte Berlin-Hohenschönhausen

Amer Mater, Direktor Prisons Museum

Moderiertes Gespräch:

Marcus Hicken, Leiter/Geschäftsträger der Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Damaskus

Anwar al-Bunni, syrischer Rechtsanwalt und Menschenrechtsaktivist  

Marianne Birthler, Bundesbeauftragte für die Stasi-Unterlagen a.D. 

Moderation: Dr. Ilyas Saliba, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Lehrstuhl für Internationale Beziehungen und Konfliktforschung der Universität Erfurt

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit medico international, UMAM D&R, und dem Prisons Museum statt. Die Konferenzsprache ist Deutsch.