16.04.2026 | Hamburg

Das Ende von Rojava?

Gespräch zur aktuellen Situation in Nordostsyrien

Die politische und humanitäre Lage in Nordostsyrien bleibt angespannt. Nach Jahren des Krieges, wiederholten militärischen Eskalationen und anhaltender internationaler Isolation stehen die Menschen in der Region weiterhin vor enormen Herausforderungen. Das Integrationsabkommen mit Damaskus hat zwar vorerst zu Frieden geführt, wirft aber viele Fragen auf – Ausgang ungewiss. Was bleibt erhalten von der kurdisch geprägten Selbstverwaltung, können lokale zivilgesellschaftliche Strukturen, demokratische Selbstverwaltung, Frauenrechte und ein friedliches Zusammenleben unter den neuen Bedingungen aufrechterhalten werden? Welche demokratischen Perspektiven gibt es in der gesamten Region, angesichts des eskalierenden Iran-Krieges? Was sind alternative und partizipative Gesellschaftsmodelle und welche Zukunft haben sie?

Anita Starosta von der Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international reist seit vielen Jahren in die Region, zuletzt war sie Ende Januar vor Ort. Sie wird Einblicke in die politischen Entwicklungen, die humanitäre Lage sowie die Arbeit lokaler Partnerorganisationen geben. medico international unterstützt seit über zwölf Jahren Nothilfe, Menschenrechtsarbeit und Einsatz für Frauenrechte in der Region

Roza T. von der ehrenamtlichen und selbstorganisierten Bildungsinitiative Hinara e.V. spricht über Frauenrechte in der neuen syrischen Verfassung. Wie kann Inklusion aussehen? Und was für ein Gesellschaftsmodell braucht die gesamte Region um externe Intervention und interne Bürgerkriege zu stoppen? Roza T. ist eine Soziologin und spricht im Namen des HINARA e.V. mit Fokus auf junge Frauen aus der SWANA Region.

Eine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos.