Sri Lanka: Versammlung der Mutigen

Projekte - Projektionen

Flüchtlingslager in Batticaloa. Foto: medico 

{rs200801_35jpg class="rechts"} Hoffnung in Zeiten des Krieges: Unsere Menschenrechtsarbeit in Folge der Tsunami-Hilfe zeigt in Sri Lanka erste Wirkung. Im Rahmen des Bündnisses „Entwicklung hilft“ (Brot für die Welt, Deutsche Welthungerhilfe, Misereor, terre des hommes und medico) trafen wir uns in Den Haag mit Menschenrechtlern aus dem tamilischen Norden und singhalesischen Süden Sri Lankas.

Thema war der Krieg bzw. die Chancen einer humanitären Initiative von unten, die zumindest die anhaltenden Menschenrechtsverbrechen dokumentieren will. Kein leichtes Unterfangen angesichts der aktuellen militärischen Zuspitzung: Colombo bombardiert die Rebellen-Stützpunkte, Tausende von Tamilen sind auf der Flucht, Anschläge erschüttern die Kapitale.

Die Regierung in Sri Lanka setzt im Fahrtwind des globalen „Kriegs gegen den Terror“ auf die militärische Auslöschung des tamilischen Widerstands. Dagegen verabschiedeten die mutigen Menschenrechtler in Den Haag folgende zentrale Arbeitsaufträge: Gemeinsame lokale Dokumentationen der Menschenrechtslage, eine enge Kooperation in Sachen Opfer- und Zeugenschutz und die gemeinsame internationale Lobbyarbeit bei der UN-Menschenrechtskommission in Genf.

Das nächste Treffen findet im Herbst in Stuttgart statt. medico bleibt an der Seite derer, die sich auch in Sri Lanka nicht der militärischen Logik beugen - mit Ihrer Hilfe!

Spendenstichwort: Sri Lanka


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