Krankmachende Arbeitsbedingungen, ungesunde Wohnverhältnisse: Das Recht auf Gesundheit ist zwar ein Menschenrecht. Und doch wird es jeden Tag millionenfach verletzt. Weil sie sich ihre Behandlung nicht leisten können, stürzen jährlich weltweit bis zu 100 Millionen Menschen in Armut. Die Folge: Gesundheit ist längst eine Ware, die man sich leisten können muss. Die daraus resultierenden, in der Corona-Pandemie offenkundig gewordenen Probleme sind indes wieder erfolgreich verdrängt worden. Von Chile über die Philippinen bis nach Kenia kämpfen medico-Partner:innen schon lange gegen eine neoliberale Sparpolitik, die Armut verschärft und soziale Infrastrukturen zerstört. Auch hierzulande greift die Bundesregierung aktuell in die Lebensgrundlagen Hunderttausender ein: Attestpflicht ab dem 1. Krankheitstag, die Grundsicherung als Armutsfalle, neue Hürden für die Psychotherapie. Das Recht auf Gesundheit ist nicht teilbar: Mit einer kleinen Plakatkampagne erinnert medico an diesen alten, aber brandaktuellen Gedanken. Die Materialien können kostenlos bestellt werden.
Recht auf Gesundheit
Noch immer aktuell
01.09.2026
#globale gesundheit


