Spenden. Mitmachen. Weitersagen.

Dank gesunkener Infektionszahlen und steigender Impfquote können wir diesen Sommer endlich wieder genießen. Doch in vielen Teilen der Welt hält die Pandemie unvermindert an und die Lebenssituation vieler Menschen verschlechtert sich weiter. Von einem Ende der Pandemie oder der globalen Krise kann keine Rede sein. Gesundheit ist ein Privileg und kein Menschenrecht für alle. Deshalb:

Mach mit beim Impfsoli!

Den Schutz der Impfung kannst du nicht teilen. Aber mit einer Spende kannst du einen Beitrag für gerechte Gesundheitssysteme weltweit leisten. Mit dem Impfsoli unterstützt du die Arbeit unserer Partnerorganisationen in Afrika, Asien und Lateinamerika im Kampf um Gesundheitsversorgung für alle und eine global gerechte Impfstoffverteilung.

Spendenstichwort: Impfsoli

Was du tun kannst

Erzähl Freund:innen vom Impfsoli ++ Mach ein Foto mit Impfsoli-Pflaster und teil es auf Social Media ++ Bestell Flyer und verteil sie ++ Starte eine Spenden-Sammlung.

Entstanden ist die Idee in Köln. Bei einem Online-Stammtisch hat ein Freundeskreis sich überlegt, etwas gegen die globale Impfungerechtigkeit zu tun und kurzerhand eine Spendensammlung für medico und andere Organisationen gestartet – den Impfsoli.

Projektbeispiele

Indien: Selbsthilfe stärken

medico-Partner:innen leisten selbstorganisiert Corona-Nothilfe. In Kolkata (Westbengalen) statten die Studierenden des Netzwerks QSYN (Quarantined Student-Youth Network), eine leerstehende Schule aus, um dort Infizierte isolieren und versorgen zu können. Im ländlichen Distrikt Guntur in Andrah Pradesh ist die reguläre Gesundheitsversorgung vollkommen unzureichend. Hier unterstützen die lokalen Gesundheitsarbeiter:innen der Organisation CARDS (Community and Rural Development Society) die Bevölkerung in der Pandemie: mit Aufklärung und der Ausstattung sieben kleiner Gesundheitszentren zur Isolierung und Versorgung Infizierter.

Brasilien: Kritische Aufklärung

Während sich Brasilien zu einem der größten Corona-Hotspots entwickelte, verleugnete Präsident Bolsonaro die Krise. Nun ist das Gesundheitssystem völlig überlastet und die Millionen Betroffenen der Pandemie sind auf solidarische Unterstützung angewiesen. Die medico-Partner:innen der Gesundheitsplattform Outra Saúde klären über das Virus auf und kritisieren das staatliche Versagen öffentlich. Derweil verteilen die Aktivist:innen der Landlosenbewegung MST Nahrungsmittel an mittellosen Familien, die von den sozialen Folgen der Pandemie besonder betroffen sind.

Südafrika: Gesundheitsbewegung von unten

Insgesamt 70.000 Community Health Worker engagieren für die marginalisierten Bewohner:innen der armen Townships und informellen Siedlungen Südafrikas. medico unterstützt sie bei der Selbstorganisierung und Vertretung ihrer Interessen. Das Gesundheitssystem ist marode, informelle Arbeitsverhältnisse und beengte Wohnverhältnisse sorgen für eine rasche Ausbreitung der Pandemie. Mithilfe des medico-Partnernetzwerkes People's Health Movement ist eine zivilgesellschaftliche Initiative entstanden, die sich für Gerechtigkeit bei der Pandemie-Eindämmung einsetzt. Sie fordern auch die Aufhebung des Patentschutzes auf Corona-Impfstoffe, denn mit einer Produktion in Südafrika wäre der Zugang für die Armen schneller gesichert und eine Impfkampagne von unten möglich.

Make them sign!

Kampagne zur Aufhebung des Schutzes von geistigen Eigentumsrechten auf Impfstoffe, Medikamente und andere medizinische Güter zur Eindämmung der Covid-19-Pandemie.

medico-Fördermitglied werden

Veränderung braucht Solidarität und einen langen Atem. Eine Fördermitgliedschaft ermöglicht es mit Ihren regelmäßigen Beiträgen langfristige und verbindliche Kooperationen einzugehen. Sie hilft, Partner in Regionen zu unterstützen, die nicht im Fokus der öffentlichen Aufmerksamkeit liegen, und in Krisensituationen auch dann zu helfen, wenn hier Anteilnahme und Spendenbereitschaft schwinden. Ihre Fördermitgliedschaft schafft die Basis für solidarische Partnerschaften.

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Geprüft und Empfohlen

medico international ist Träger des »DZI-Spendensiegels«. Das Deutsche Zentralinstitut für Soziale Fragen (DZI) bescheinigt medico einen sorgfältigen und verantwortungsvollen Umgang mit Spendengeldern und einen angemessenen Anteil an Werbungs- und Verwaltungskosten. Eine Kontrolle des Vereins und seiner Organe ist gegeben.