Eine Welt - Ein Parlament

General Assembly

Vom 3. bis zum 5. November 2017 tritt in Berlin das Weltparlament, die Generalversammlung des Globalen Dritten Standes, zu seiner konstituierenden Sitzung zusammen. Unter den 60 Abgeordneten finden sich gleich vier medico-Partner: Kamel Mohanna aus dem Libanon, Nasir Mansoor und Zehra Khan aus Pakistan und Itai Rusike aus Simbabwe. Gemeinsam mit ihren Mitstreitern aus Afrika, Asien und Lateinamerika werden sie versuchen, endlich die schmerzlichste „Leerstelle“ der heutigen Weltpolitik auszufüllen.

Aus der Ankündigung: „Trotz weltweiter ökonomischer und politischer Verwicklungen existieren auf globaler Ebene weder wirkungsvolle rechtliche Institutionen noch ausreichende demokratische Strukturen, die den Weltmarkt hinreichend regulieren, völkerrechtliche Verstöße verfolgen, Menschenrechte durchsetzen oder ökologische Entwicklungen in sinnvolle Bahnen leiten könnten. Die Generalversammlung füllt mit ihrem Entwurf eines Weltparlaments diese Leerstelle.“

General Assembly

Charta des 21. Jahrhunderts

Als die französische Nationalversammlung am 26. August 1789 die "Erklärung der Rechte der Menschen und Bürger" verabschiedete, war dies ein revolutionärer Akt, der erst später auch Verfassungsrang erhielt - und ihn bis heute nicht verloren hat. Alle... Weiterlesen

#menschenrechte

Adresse eines Aktivisten

medico-Partner Nasir Mansoor fordert, die Wiederherstellung der Menschenrechte in die Präambel der „Charta des 21. Jahrhunderts“ aufzunehmen. Weiterlesen

#globaldemocracy

Manifest

Gerade wurde das deutsche Parlament gewählt. Aber ob AfD oder SPD, ob Grüne oder CDU: Nicht einmal ein Bruchteil der von der deutschen Politik Betroffenen sind im Bundestag vertreten. Weiterlesen

General Assembly

Revolutionstheater

In Berlin tagte die erste Generalversammlung des Globalen Dritten Standes. Weiterlesen

#medicopartner

Unsere Abgeordneten

Unter den 60 Abgeordneten finden sich gleich vier medico-Partner: Kamel Mohanna aus dem Libanon, Nasir Mansoor und Zehra Khan aus Pakistan und Itai Rusike aus Zimbabwe. Weiterlesen

#generalassembly

Programm & Infos

Auf globaler Ebene existieren keine demokratischen Strukturen. Das Weltparlament der General Assembly mit 60 Abgeordneten aus der ganzen Welt füllt diese Leerstelle. Weiterlesen

General Assembly

Charta des 21. Jahrhunderts

Als die französische Nationalversammlung am 26. August 1789 die "Erklärung der Rechte der Menschen und Bürger" verabschiedete, war dies ein revolutionärer Akt, der erst später auch Verfassungsrang erhielt - und ihn bis heute nicht verloren hat. Alle... Weiterlesen

General Assembly

Revolutionstheater

In Berlin tagte die erste Generalversammlung des Globalen Dritten Standes. Weiterlesen

#menschenrechte

Adresse eines Aktivisten

medico-Partner Nasir Mansoor fordert, die Wiederherstellung der Menschenrechte in die Präambel der „Charta des 21. Jahrhunderts“ aufzunehmen. Weiterlesen

#medicopartner

Unsere Abgeordneten

Unter den 60 Abgeordneten finden sich gleich vier medico-Partner: Kamel Mohanna aus dem Libanon, Nasir Mansoor und Zehra Khan aus Pakistan und Itai Rusike aus Zimbabwe. Weiterlesen

#globaldemocracy

Manifest

Gerade wurde das deutsche Parlament gewählt. Aber ob AfD oder SPD, ob Grüne oder CDU: Nicht einmal ein Bruchteil der von der deutschen Politik Betroffenen sind im Bundestag vertreten. Weiterlesen

#generalassembly

Programm & Infos

Auf globaler Ebene existieren keine demokratischen Strukturen. Das Weltparlament der General Assembly mit 60 Abgeordneten aus der ganzen Welt füllt diese Leerstelle. Weiterlesen

Wäre der Gründungsakt der General Assembly ein politischer Akt, dann wäre die Welt heute schon eine andere. Doch die Berliner Versammlung ist vorerst nur ein Spiel: eine Aktion, die sich auf der Grenze zwischen der Politik und der Kunst hält, also auf der Grenze zwischen der Gegenwart und einer möglichen besseren Zukunft. Schon als Spiel auf der Grenze aber formuliert die General Assembly eine zutiefst ernst gemeinte Herausforderung. Ihr Adressat ist der Deutsche Bundestag: Von seinen Abgeordneten wird verlangt, die Legitimität der Generalversammlung anzuerkennen. Damit sollen endlich auch diejenigen zu Wort kommen, die seit Jahrzehnten, wenn nicht seit Jahrhunderten von deutscher Politik betroffen sind, bisher aber kein politisches Mitspracherecht haben. Damit wird der Deutsche Bundestag entscheiden müssen, ob das auch weiter so bleiben soll – oder ob dieses Unrecht endlich überwunden wird.

Der spielerisch gewählte Name der General Assembly politisch ernstgemeintes Programm: Er nimmt Bezug auf die konstituierende Sitzung der Generalversammlung des Dritten Standes, mit der 1789 die Französische Revolution eingeleitet wurde. Wie damals wird es sich auch diesmal um einen Akt der Selbstermächtigung handeln. Seine Legitimität bezieht dieser Akt aus dem §28 der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte, in der es heißt: „Jeder hat Anspruch auf eine soziale und internationale Ordnung, in der die in dieser Erklärung verkündeten Rechte und Freiheiten voll verwirklicht werden können.“


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