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medico-Newsletter: Wir haben kein Vertrauen


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die Welt jubelt: In Mainz werden vielversprechende Fortschitte bei der Entwicklung eines Impfstoffes gegen Covid-19 gemacht. Die ganze Welt? In Frankfurt dürfte die Erleichterung weitaus größer gewesen sein als in den Armenvierteln von Dhaka oder Nairobi. Ob von dem Impfstoff etwas für die Länder des Südens abfällt ist noch völlig ungeklärt. Und wer entscheidet überhaupt darüber? 

„Die Entwicklung und gerechte Verteilung eines Impfstoffs sollte politisch organisiert werden und nicht privatwirtschaftlich. Die Steuerung gehört in die Hände der WHO und nicht von Pharma-Unternehmen“, sagt Anne Jung, medico-Referentin für Globale Gesundheit, in unserer aktuellen Pressemitteilung. 

Gute Vorschläge zur gerechten Patentierung, Produktion und Verteilung liegen längst auf dem Tisch. Viele Länder des globalen Südens und auch die Weltgesundheitsorganisation sind dafür. Doch die Bundesregierung und andere Industrieländer blocken ab – trotz schöner Sonntagsreden über Solidarität und globale Verantwortung. Dabei steht fest: Corona ist erst dann vorbei, wenn es für alle vorbei ist. Der Impfstoff-Nationalismus schadet uns allen.

Mit den besten Grüßen

Moritz Krawinkel

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Corona-Impfstoff II

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Aufruf

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