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medico-Newsletter: Ukraine: Flüchtlingshilfe von unten


Liebe Leser:innen,

seit Jahrzehnten stehen wir in engem Kontakt mit Menschen in Kriegsgebieten und unterstützen Partner:innen, die noch unter den unmenschlichen Bedingungen versuchen, das Richtige zu tun. Doch auch für uns und trotz aller vorangegangenen kriegerischen Eskalationen markiert der russische Angriff auf die Ukraine eine Zeitenwende.

Wie konnte es soweit kommen, fragen wir und suchen erste Antworten in den Entwicklungen des Ost-West-Verhältnisses seit dem Ende der Sowjetunion. Unser südafrikanischer Partner Mark Heywood erwartet in seinem Beitrag, dass die Auswirkungen des Krieges bald in jedem Dorf und jeder Stadt der Welt zu spüren sein werden.

Praktisch wissen wir nicht, was die nächsten Tage und Wochen bringen werden. Dieser Krieg ist nah und er betrifft Millionen Menschen. Sie bringen sich vor den russischen Angriffen in Sicherheit und fliehen aus Angst vor dem, was noch kommen mag, in die Nachbarländer, in die Europäische Union. Auf Hilfe von außen wartet niemand. Innerhalb von Stunden sind Netzwerke der Solidarität entstanden, die wichtige Telefonnummern, Tipps zu Grenzübergängen, Asylfragen und andere nützliche Informationen teilen. Willkommenskomitees geben an den Grenzen warme Getränke aus.

Jetzt gilt es, eben diese Netzwerke der Solidarität zu unterstützen und zu ermöglichen, dass Menschen an- und weiterkommen. Wir stehen in Kontakt mit unseren Partner:innen der polnischen Grupa Granica, die wir bereits bei ihrer Hilfe für Menschen auf der Flucht an der polnisch-belarussischen Grenze unterstützen. Sie bauen ihre Hilfsnetzwerke aus, teilen Informationen und leisten praktische Hilfe. Nicht nur für Flüchtlinge aus der Ukraine, sondern für alle Menschen, die hier Schutz suchen und die in den kommenden Wochen und Monaten auf solidarische Unterstützung angewiesen sein werden.

Wir bitten um Spenden unter dem Stichwort "Flucht und Migration"

Vielen Dank!

Beste Grüße
Moritz Krawinkel

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PPS: Im letzten Newsletter habe ich auf eine Studie hingewiesen, die den Nutzen der Corona-Lockdowns in Frage stellt. Kurz nach Veröffentlichung des Newsletters erschienen dann Auseinandersetzungen mit der Studie, die ihre Seriosität erheblich in Zweifel ziehen und in deren Kenntnis ich sie nicht im Newsletter erwähnt hätte. Vielen Dank für die kritischen Rückmeldungen, die uns daraufhin erreichten! Die Debatte führen wir im Gesundheitsteam bei medico und darüber hinaus weiter.

 
 

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