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medico-Newsletter: Ungeheuer normal


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der Regen hat vorerst nachgelassen in Pakistan, aber die Folgen der Flutkatastrophe werden die Abermillionen Betroffenen noch lange nicht zur Ruhe kommen lassen. Unsere Partnerorganisationen vor Ort kommen an die Grenzen des Leistbaren. An unsere Grenze kommen damit auch wir von medico: können wir doch kaum mehr sagen, Hilfe zu ermöglichen, die in ihrem Ungenügen wenigstens exemplarisch für das wäre, was im wörtlichen Sinn notwendig wäre – die Not zu wenden. Warum wir für den fortgesetzten Versuch, diese Grenze zu überschreiten, dringend Ihre Hilfe benötigen, beschreiben wir hier

UN-Generalsekretär António Guterres hat der Welt in Bezug auf Pakistan „Schlafwandel“ vorgeworfen. Angesichts der sich verstärkenden Klimakatastrophe ist sicher, dass dieser Schlaf nicht von Dauer sein wird, schreibt Thomas Rudhof-Seibert in einem Beitrag. Für ihren weiteren Verlauf dürfte auch nicht ganz unentscheidend sein, wie am Sonntag die Wahlen in Brasilien ausgehen: Gelingt Ex-Präsident Lula ein Sieg gegen Amtsinhaber Bolsonaro, der in einer zweiten Amtszeit zusehends radikaler agieren könnte? Die Anspannung vor der Wahl beschreibt der Journalist Niklas Franzen eindringlich. Er ist auch zu Gast in Folge 8 des medico-Podcasts: Abgrund oder Aufbruch?

Ursachenforschung in Bezug auf das verlorene Referendum in Chile betreibt Katja Maurer, die zur Abstimmung vor Ort war. "Die Entwicklung in Chile rund um den Verfassungsprozess wirft viele Fragen auf. Sie ist eine Lehrstunde für alle, die sich einer grundlegenden Veränderung der Welt verschrieben haben und die Formel im Feminismus oder in der Umweltbewegung gefunden zu haben glauben", schreibt sie.

Unsere Unterstützung geht weiter, in Pakistan, in Brasilien, in Chile. Das Nachdenken auch. 

Und dann kommt kurz vor der eigentlich geplanten Verschickung dieses Newsletters doch noch diese Meldung, vor der wir immer Angst haben. Gestern wurden bei einem gezielten türkischen Drohnenangriff in Nordostsyrien die medico-Partner:innen Zeyneb Sarokhan und Yilmaz Şero getötet. Welche Lücke der Tod der beiden hinterlässt, beschreibt Anita Starosta, die sie noch bei ihrem letzten Besuch in der Region getroffen hatte.

Mit besten Grüßen
Moritz Krawinkel

PS: Unterschätzte Wut: Spontan organisieren wir morgen Abend im Frankfurter medico-Haus eine Veranstaltung zum Aufstand im Iran

PPS: Wie trauern, wie erinnern, wie anerkennen in einem Umfeld, in dem Krieg und Unrecht dominieren? Noch bis zum 12. Oktober zeigt das Berliner August-Bebel-Institut in einer Austellung die Memory Boxes unser afghanischen Partnerorganisation im Exil AHRDO

 
 

Spendenaufruf

Fluthilfe Pakistan

Die medico-Partnerorganisationen in Pakistan leisten nach der Flut was sie können. Jetzt unterstützen!

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Pakistan

Hilfe? Reparationen!

Die Klimakrise setzt Pakistan unter Wasser. Die Welt reagiert mit Ignoranz. Von Thomas Rudhof-Seibert

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Brasilien

Showdown

Vor der Wahl zwischen Bolsonaro und Lula. Von Niklas Franzen

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Podcast #8

Abgrund oder Aufbruch?

Das Phänomen Bolsonaro und die Herausforderungen Brasiliens. Mit Niklas Franzen

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Chile nach dem Plebiszit

Unschlagbarer Neoliberalismus

Die sozialen Bewegungen und die Links-Regierung haben gegen eine antipolitische Haltung verloren, die ihre Lebensumstände ablehnt und Änderungen fürchtet. medico hatte mit der Kampagne „Adiós Neoliberalismo“ unterstützt. Von Katja Maurer

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Nordostsyrien

Gezielte Tötung

Ein türkischer Drohnenangriff tötet Verantwortliche für medico-Projekte in Nordostsyrien. Von Anita Starosta

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