Der Umgang mit Rojava ist der Prüfstein für ein neues Syrien. medico-Nothilfe und Soli-Material
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Keine Demokratie ohne Rojava

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seit Mitte Januar werden Rojava und seine Bewohner:innen in ihren Grundfesten angegriffen. Die syrisch-kurdische Grenzstadt Kobanê, von der einst der militärische Zusammenbruch des „IS-Kalifats“ ausging, steht unter Belagerung. 

Diese Entwicklungen stellen nach den Massakern an Alawit:innen und Drus:innen einen massiven Einschnitt für alle Bemühungen um Demokratie und Frieden in Syrien dar. Sicher: Auch Rojava ist nicht frei von Widersprüchen. Dennoch war und ist die Region geprägt vom unabdingbaren Willen, Gemeinschaft anders und offen zu organisieren.

Deshalb unterstützt medico seit über 12 Jahren Partner:innen in Rojava bei Frauenrechten, Menschenrechtsarbeit und Nothilfe. Und wir bleiben auch jetzt an ihrer Seite. Heute sind die medico-Kolleg:innen Anita Starosta und Timo Dorsch in Rojava angekommen, um sich selbst ein Bild der Lage zu machen und unsere Partner:innen vor Ort zu treffen.

In unserer Erklärung "Eine Frage der Demokratie" begründen wir unsere Haltung ausführlicher. Außerdem haben wir ein Plakat, Postkarten und Aufkleber gestaltet, mit denen auch Sie Solidarität mit Rojava zeigen können. Sie können das Material hier bestellen.

Unsere Partner:innen in Rojava sind weiter aktiv und helfen den Tausenden Vertriebenen in der Region – mit Ihrer Spende unter dem Stichwort "Rojava" können Sie ihre Arbeit unterstützen.

Währenddessen ignoriert die Bundesregierung die dramatische Lage in Syrien, aber auch im Iran, in Afghanistan und im Irak. Völlig ungestört von den Bildern des Grauens, die uns von iranischen Straßen und aus Nordostsyrien erreichen; ungestört von der Verzweiflung der Menschen aus Afghanistan, die für Demokratie einstanden und nun an die Taliban ausgeliefert werden; ungestört von den Nachrichten von den Überlebenden des Völkermords im Irak, die unter prekärsten Bedingungen und Gefahren leben müssen. Deshalb haben wir gemeinsam mit Pro Asyl und kritnet einen Appell verfasst: "Abschiebungen in Konfliktregionen stoppen!".

Vielen Dank für Ihre Solidarität und beste Grüße
Moritz Krawinkel
(Leitung Öffentlichkeitsarbeit)

 
 

Erklärung

Eine Frage der Demokratie

Der Umgang mit Rojava ist der Prüfstein für ein neues Syrien

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Solidarität zeigen!

Plakat, Postkarten & Aufkleber

Demokratie lebt von Vielfalt, Widerspruch und gleichen Rechten aller. 

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Spendenaufruf

Nothilfe in Rojava

Nach den Angriffen in Nordostsyrien sind Angst und Verunsicherung groß. medico-Partner leisten Nothilfe für Vertriebene und Geflüchtete.

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Pro Asyl, medico, kritnet

Abschiebungen in Konfliktregionen stoppen!

Deutschlands Abschiebepolitik bricht Aufnahmezusagen und ignoriert Krieg, Terror und Unterdrückung. Ein Appell

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