Nach den Ereignissen in Ceuta braucht es ein progressives Umdenken in der europäischen Migrationspolitik
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Die EU im Panikmodus

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in den letzten Tagen erreichten fast 60.000 Menschen die spanische Exklave Ceuta. Schätzungen der lokalen Menschenrechtsorganisation AMDH gehen davon aus, dass dabei 130 Menschen zu Tode kamen.

Die Reaktion der EU ist ein Armutszeugnis. Anstatt geltendes Recht anzuwenden und die Umverteilung der Menschen zu organisieren, drängte man fast alle teils gewaltsam zurück. Mein Kommentar, warum sich die EU mit ihrer Panikreaktion erst erpressbar macht.

Kalkuliert war hingegen der Tabubruch von vergangener Woche. Erstmals schoben die Behörden einen Mann nach Afghanistan ab, der zu keiner Straftat verurteilt war. Weitere werden folgen. Warum diese Politik das Regime der Taliban normalisiert, erklärt Martin Sökefeld.

Gerade in Zeiten wie diesen müssen wir das Primat des Rechts kompromisslos verteidigen. Für uns und unsere Partnerorganisationen heißt das auch, tagtäglich für das Recht zu gehen und das Recht zu bleiben einzustehen. Wir freuen uns über Ihre Unterstützung. 

Solidarische Grüße,

Valeria Hänsel
Referentin für Flucht und Migration

 

Aktuelle Beiträge

Warum sich die EU erpressbar macht

Ein Angehöriger des spanischen Militärs hält an einem Zaun Wache, während Menschen durch das Wasser waten und versuchen, nach Spanien zu gelangen. Ceuta, Spanien, 31.07.2026. REUTERS/Jon Nazca

Nach den Ereignissen in Ceuta braucht es ein progressives Umdenken in der europäischen Migrationspolitik. Ein Kommentar von Valeria Hänsel

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Kalkulierter Tabubruch

Erstmals hat die schwarz-rote Koalition auch wieder einen Afghanen abgeschoben, der zu keiner Straftat verurteilt war. Weitere werden folgen. Das trägt zur Normalisierung des Taliban-Regimes bei. Von Martin Sökefeld. 

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Das Gefängnis am sicheren Ufer

Auf den Kanarischen Inseln ankommende Geflüchtete werden systematisch kriminalisiert. Durch den Fonds für Bewegungsfreiheit erhalten sie Beistand und Unterstützung. Von Inés Marco

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medico in den Medien

Israel setzt im Südlibanon gezielt hochkonzentriertes Glyphosat und Phosphor-Bomben ein, um die Lebensbedingungen dort nachhaltig zu zerstören. Die medico-Partnerorganisation Public Works hat die chemischen Angriffe dokumentiert, die Süddeutsche Zeitung berichtet.

 

Veranstaltungen

Ausstellung: Fractured Lifeworlds

Berlin | Juni 2026 - April 2027

Ovaherero und Nama im Kampf für Gerechtigkeit seit Generationen, für Generationen. 
Ausstellung von Forensis und Forensic Architecture im Spore Haus, Berlin.

→ Weitere Informationen zur Ausstellung

Public Pharma for Europe

Frankfurt | 22.-23.10.2026

Die Public Pharma for Europe Coalition lädt zu einer zweitägigen kreativen Konferenz. Wir wollen darüber sprechen wie ein Pharmasektor aussehen könnte, der wirklich im Dienste der Öffentlichkeit steht – und wie wir gemeinsam dorthin gelangen.

→ Weitere Informationen

 

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