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Entwicklungszusammenarbeit ist umkämpft: Während die Rechten sie schlicht abschaffen wollen, trimmt die Bundesregierung sie immer stärker auf deutsche Wirtschaftsinteressen. Viele im globalen Süden und auch medico haben eine ganz andere Perspektive. medico-Partnerin Sima Luipert aus Namibia zum Beispiel kritisierte zuletzt in der Frankfurter Rundschau die Instrumentalisierung von Entwicklungszusammenarbeit, um echte Reparationen für den Genozid an Ovaherero und Nama zu verhindern – und die Schaffung neuer Abhängigkeiten unter vermeintlich grünen Vorzeichen.
Dazu noch ein Veranstaltungs- und Besuchstipp: Noch bis Ende April 2027 ist in der Spore Initiative in Berlin-Neukölln die Ausstellung “Fractured Lifeworlds” zu sehen, die das Erbe der brutalen deutschen Kolonialisierung Südwestafrikas beleuchtet. Am 11. September spricht Sima Luipert in der Spore im Rahmen eines Film-Screenings über den Genozid und seine Gegenwart.
Beste Grüße
Moritz Krawinkel, Leitung Öffentlichkeitsarbeit
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