BEGIN:VCALENDAR VERSION:2.0 PRODID:https://www.medico.de/ BEGIN:VEVENT DTSTAMP:20260616T182744Z UID:event210920256a3195a0e51330.04567078 DTSTART:20250921T180000Z DTEND:20250921T215959Z LOCATION:ASV Mannheim, Beilstr. 12, 68159 Mannheim SUMMARY:Selbstbestimmung\, über Grenzen hinweg DESCRIPTION:Im Zuge des weltweiten Rechtsrucks werden Schwangerschaftsabbrüche wieder zunehmend kriminalisiert. Das mexikanische Kollektiv Aborteras del Norte hilft in der Grenzstadt Ciudad Juárez Schwangeren\, die über einen Abbruch nachdenken oder sich bereits dazu entschlossen haben. Sie unterstützen Migrant:innen und die lokale Bevölkerung mit Medikamenten und Informationen\, um selbstbestimmt über den eigenen Körper zu entscheiden. Vermehrt erhalten sie auch Anfragen von Menschen aus dem angrenzenden Texas. Die Arbeit von Aborteras del Norte steht exemplarisch für Kämpfe um reproduktive Gerechtigkeit über Grenzen hinweg.\nAusgehend von der Arbeit des Kollektivs und der spezifischen Situation an der US-mexikanischen Grenze\, beleuchtet Jana Flörchinger\, bei medico international zuständig für Mexiko und Zentralamerika\, patriarchale wie ökonomische Aspekte\, die das Recht auf körperliche Selbstbestimmung bedrohen. Auch in Deutschland beobachten wir ein Erstarken rechter Kräfte sowie Angriffe auf queeres Leben. Lassen sich aus den Erfahrungen aus Mexiko Schlüsse für unseren eigenen Kontext ziehen?\nAm 28. September ist Safe Abortion Day\, der internationale Tag für sicheren Schwangerschaftsabbruch. An diesem Tag im Jahr 1990 organisierten feministische Bewegungen in Lateinamerika und der Karibik erstmals eine Kampagne für die Entkriminalisierung von Schwangerschaftsabbrüchen.\nEine Anmeldung ist nicht erforderlich und die Teilnahme ist kostenlos. Die Räumlichkeiten sind ab 19 Uhr geöffnet\, mit Küche für alle. Beginn der Veranstaltung um 20 Uhr.\nDer Vortrag ist Teil der monatlichen Veranstaltungsreihe Café Arranca der interventionistischen Linken Rhein Neckar. END:VEVENT END:VCALENDAR