24.10.2019 | Gießen

Wohin nach dem Jihad?

Gefangene IS-Kämpfer*innen und ihre Rückführung nach Europa. Mit Anita Starosta

Der IS ist besiegt – diese Nachricht ging vergangenes Jahr um die Welt. Doch die Lage ist nicht so einfach wie angenommen: tausende ehemalige IS-Kämpfer*innen, darunter viele aus Europa und den USA, gerieten in Gefangenschaft der Demokratischen Föderation Nordsyrien (Rojava). Diese muss nun nach jahrelangem Krieg gegen den IS und die Türkei einen gewaltigen Kraftakt stemmen und diese Menschen versorgen und unterbringen. Die westlichen Staaten verweigern die Rücknahme ihrer Bürger*innen, denn aus ihrer Sicht seiRojavakein anerkannter Staat. Doch ist dies völkerrechtlich tragbar? Auf welchen Ebenen verhandelt Rojava mit den westlichen Staaten? Und wie sehen die Zustände vor Ort in den Lagern aus? Der sozialistisch-demokratische Studierendenverband Gießen und das Gießener Bündnis für Frieden in Afrin laden Sie herzlich ein, diese Fragen gemeinsam mit unseren drei Referent*innen zu diskutieren:

  • Anita Starosta, medico international
  • Ahmed Şêxo, Verwaltung Rojava
  • Prof. Jürgen Bast, JLU

Der Eintritt ist frei.