Frankfurt/Main

Von Palermo nach Frankfurt? Kommunale Flüchtlingsaufnahme in Zeiten geschlossener Häfen

event.title
Welche Handlungsspielräume haben die Städte und welche Initiativen diskutieren die sozialen Bewegungen? Mit Gesine Schwan, Sylvia Weber, Anita Starosta und Hagen Kopp.

Diskussionsveranstaltung mit

Prof. Dr. Gesine Schwan, Humboldt Viadrina Governance Platform und SPD-Grundwertekommission

Stadträtin Sylvia Weber, Dezernentin für Bildung und Integration

Anita Starosta, Seebrücke Frankfurt/Main

Hagen Kopp, WatchTheMed Alarm Phone und Solidarity City/Hanau

Moderation: Ramona Lenz, medico international

Während auf nationaler und supranationaler Ebene die Politik der Ausgrenzung und Abschiebung das Geschehen dominiert, zeigen sich viele Städte und Kommunen quer durch Europa zur Aufnahme von Geflüchteten bereit. Insbesondere unter dem Eindruck der Bewegung der Seebrücken und gegen die Kriminalisierung der Seenotrettung haben sich in Deutschland mittlerweile 37 BürgermeisterInnen oder Stadtregierungen zu offenen Häfen erklärt. Gleichwohl versucht die italienische Regierung mit Rückendeckung der EU die Häfen für Geflüchtete und MigrantInnen geschlossen zu halten und das Bundesinnenministerium blockiert bislang die Initiativen der Städte.

Von der hohen See bis in die Städte: wie stellt sich die aktuelle Situation dar zwischen Palermo und Frankfurt? Welche Konzepte der kommunalen Aufnahme von Geflüchteten und Geretteten wären denkbar und wie wären sie durchsetzbar? Welche Handlungsspielräume haben die Städte und welche Initiativen diskutieren die sozialen Bewegungen? 

Die Katholische Akademie Rabanus Maurus, medico international und Seebrücke Frankfurt laden ein zur gemeinsamen Diskussion, der Eintritt ist frei.

Frankfurt/Main
19:30 Uhr
Haus am Dom
Domplatz 3
Frankfurt/Main

 

Jetzt spenden!

 

Wir verwenden Cookies zur Bereitstellung und Verbesserung unserer Website. Weitere Informationen.