13.11.2018  Köln

Gefangen in Gaza – ohne Ausweg?

event.title
Gibt es grenzüberschreitende Initiativen, die zum Ausgangspunkt für Veränderung werden könnten?

Diskussionsveranstaltung mit Shir Hever (Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost) und Riad Othman (Medico International)

Im Gaza-Streifen leben gut 1,8 Millionen Menschen unter menschenunwürdigen Bedingungen, die vor allem durch die anhaltende Abriegelung verschärft werden. Im Dezember 2017 hat die Administration unter Donald Trump Jerusalem als Hauptstadt Israels anerkannt. Am Tag des Umzugs der US-Botschaft von Tel Aviv nach Jerusalem starben am 14. Mai 2018 bei Protesten in Gaza 62 Personen, die Mehrheit durch den Einsatz scharfer Munition, den die israelische Regierung angekündigt hatte. Immer wieder spitzen sich die Auseinandersetzungen zwischen der Hamas im Gaza-Streifen und der israelischen Regierung zu.

„Es muss eine menschliche Lösung geben. “<cite></cite><cite>
Daniel Barenboim, jüdisch-israelischer Dirigent, am 1.Dezember 2017 in einem Gastbeitrag in der Zeit.</cite>

Welche Rolle spielt die Bundesrepublik Deutschland? Welche Folgen hat die chronische Finanzkrise der UNRWA für das Leben der Menschen vor Ort? Was sind die Ursachen des seit Jahrzehnten andauernden Konflikts und wie wirkt er sich auf die Bevölkerung in Israel und Palästina aus? Gibt es grenzüberschreitende Initiativen, die zum Ausgangspunkt für Veränderung werden könnten? Diese und andere Fragen wollen wir mit Shir Hever von der Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost und Riad Othman von medico international diskutieren.

13.11.2018 Köln
19:00 Uhr
Quäker Nachbarschaftsheim
Kreutzerstraße 5-9
50672 Köln

iCalendar
Diesen Termin in meinen Kalender übernehmen

 

Jetzt spenden!

 

Wir verwenden Cookies zur Bereitstellung und Verbesserung unserer Website. Weitere Informationen.