06.07.2018  Frankfurt

Nicaragua hoy - Zwischen politischer Gewalt und Dialog

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Seit mehr als 2 Monaten ist Nicaragua geprägt von gewaltsamen Auseinandersetzungen, zivilen Protesten, die demokratische Rechte fordern, Repression, Zerstörung und Chaos.

In nur 67 Tagen sind dabei (Stand 27.06.2018) laut der nicaraguanischen Menschenrechtsorganisation ANPDH seit dem 19. April bereits 285 Menschen der politischen Gewalt und der Repression zum Opfer gefallen. Etwa 1.500 Menschen wurden verletzt, 156 verschwanden und 72 wurden im Rahmen der Proteste gegen die Regierung Daniel Ortegas bereits festgenommen.

Angesichts dieser Auseinandersetzungen laden wir herzlich ein zu einer Dialog- und Diskussionsveranstaltung. Es werden Gäste aus Nicaragua von der dortigen studentischen Bewegung, Solidaritätsgruppen und die Koordinationsgruppe hessischer Städtepartnerschaften mit Nicaragua vertreten sein und einen Einblick in die derzeitige Situation geben. Im Anschluss besteht Gelegenheit zur gemeinsamen Diskussion.

Wir wollen dazu beitragen, den Geschehnissen in Nicaragua auch in der deutschen Öffentlichkeit mehr Sichtbarkeit zu verleihen, und deutsche Institutionen, etwa im Rahmen der Städtepartnerschaften und von Entwicklungsprojekten, dazu zu bewegen, gegenüber den nicaraguanischen Autoritäten für ein Ende der Gewalt, für die Gewährleistung der Menschenrechte und für friedliche und demokratische Lösungen der Konflikte einzutreten.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen!

Organisatoren: Nicaragua Komitee Frankfurt in Zusammenarbeit mit medico international

06.07.2018 Frankfurt
19:30 Uhr
Kath. Pfarrei Spanischsprachige Gemeinde
Thüringer Straße 35
60316 Frankfurt

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