01.03.2018  Frankfurt

50 Jahre „Recht auf Stadt“ (1968)

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Henri Lefebvres Grundlagenwerk über die moderne Stadt revisited. Inwiefern verfügt die Stadt heute über Potenzial, das zu einer emanzipierten urbanen Gesellschaft führen kann?

Allerorten wird in den letzten Jahren ein „Recht auf Stadt“ eingefordert. Weltweit kämpfen soziale Protestbewegungen damit gegen Gentrifizierung und für die Rechte von Geflüchteten im urbanen Raum. Viele beziehen sich auf das Grundlagenwerk des französischen Soziologen und Philosophen Henri Lefebvre von 1968, das nun zum ersten Mal in deutscher Übersetzung vorliegt. Inwiefern verfügt die Stadt heute über Potenzial, das zu einer emanzipierten urbanen Gesellschaft führen kann? Wie steht es um das gesamtgesellschaftliche Anrecht auf Begegnung, Teilhabe, Austausch in der Stadt?

Es lesen und diskutieren:

Niels Boeing (Journalist und Stadtaktivist, Hamburg)

Hanna Mittelstädt (Edition Nautilus, Hamburg)

Klaus Ronneberger (Stadtsoziologe, Frankfurt am Main)

Thomas Seibert (medico international)

 

Eine Kooperation mit Edition Nautilus sowie mit dem Künstlerhaus Mousonturm, dem Offenen Haus der Kulturen e.V. und dem AK Kritische Geographie im Rahmen der Reihe "Solidarität - Stadt - Frankfurt“.

50 Jahre medico international

Seit 1968 leistet die Frankfurter Hilfs- und Menschenrechtsorganisation medico international Hilfe für Menschen in Not und streitet für das Recht auf Gesundheit. 2018 ist für medico gleich in zweifacher Hinsicht ein besonderes Jahr. Wir begehen ein rundes Jubiläum, und wir eröffnen das medico-Haus im Frankfurter Osthafenviertel. Mit Ausstellungen, Podiumsdiskussionen, Lesungen und Musikveranstaltungen wollen wir in den kommenden Monaten zeigen: Die Welt ist groß und Rettung lauert überall!

01.03.2018 Frankfurt
19:30 Uhr
medico international
Lindleystraße 15
60314 Frankfurt

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