11.12.2017  Berlin

500 years – Film und Gespräch

Von einem historischen Genozid-Prozess zur Absetzung des Präsidenten. 500 years erzählt die Geschichte des wachsenden Widerstands in Guatemala aus Perspektive der Maya-Bevölkerung.

Von einem historischen Genozid-Prozess zur Absetzung des Präsidenten. 500 years erzählt die Geschichte des wachsenden Widerstands in Guatemala aus Perspektive der Maya-Bevölkerung. Von den Orten, an denen sie noch in den 1980er Jahren Opfer der Massaker wurden, sind die Indigenen längst vertrieben. Internationale Megaprojekte, Staudämme, Bergbau und industrielle Landwirtschaft, zerstören das Land der Maya. Unterdrückung und die Verwüstung des Landes sind nicht neu für sie – aber ihr Widerstand verbreitert sich und trifft auf den Protest gegen die grassierende Korruption im Land. Eine Regierung hat die Bevölkerung bereits aus dem Amt gejagt. Und die neue Regierung ist angezählt.

500 years beendet die dreiteilige Saga von Regisseurin Pamela Yates über indigenen Widerstand in Guatemala.

Im Anschluss Gespräch mit dem Menschenrechtsanwalt Michael Mörth aus Guatemala. Er ist involviert in die Verfahren gegen den früheren Diktator Ríos Montt und andere Militärs wegen ihrer Beteiligung am Genozid an der indigenen Bevölkerung in den 1980er Jahren. Auch wegen der Verteidigung indigener Rechte gegen Großunternehmen wird er von den reaktionären Kräften im Land angegriffen.

Sprachen: Film in der spanischen OV mit englischen UT. Das Gespräch auf Deutsch.

Trailer: https://www.youtube.com/watch?v=wNXde_I5LDk

Filmseite:  http://500years.skylight.is/

Eine Veranstaltung von medico international in Kooperation mit dem Forschungs- und Dokumentationszentrum Chile-Lateinamerika (FDCL) und dem ACUD-Kino.

Am folgenden Tag, Dienstag, den 12. Dezember:

Zerreißprobe in Guatemala. Veranstaltung mit Michael Mörth

11.12.2017 Berlin
19:00 Uhr
ACUD-Kino
Veteranenstraße 21
10119 Berlin

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