08.12. - 09.12.2017  Frankfurt

Die neue Weltunordnung. Probleme und Perspektiven einer Welt im Wandel

Warum kommt es momentan zu erheblichen Verschiebungen in den internationalen Beziehungen? Was sind deren Triebkräfte? Wer sind die Akteure und wer verfolgt welche Ziele? Welche zivilgesellschaftlichen Entwicklungen tragen zu diesen Änderungen bei?

Politische und ökonomische Faktoren führen zu erheblichen Veränderungen in den bislang existierenden Kooperations- und Bündnisbeziehungen vieler Staaten. Freunde von gestern sind heute Fremde und ehemalige Gegner sind mögliche Bündnispartner von morgen. Die USA und China sind die zentralen Katalysatoren für diese Verschiebungen. Und nicht nur auf der Ebene von Staaten machen sich diese Entwicklungen bemerkbar, auch in den entsprechenden Gesellschaften entstehen neue Dynamiken mit unabsehbaren Konsequenzen.

Diese Entwicklungen werden sowohl als Bedrohung wahrgenommen, etwa mit Blick auf die veränderte Einstellung der USA unter Trump, die Sicherheit der Bündnispartner künftig nicht mehr militärisch abzusichern zu wollen, aber auch als Chance, wenn es beispielsweise darum geht, europäische Verteidigungsstrukturen aufzubauen und damit den europäischen Zusammenhalt zu stärken.

Warum kommt es momentan zu erheblichen Verschiebungen in den internationalen Beziehungen? Was sind deren Triebkräfte? Wer sind die Akteure und wer verfolgt welche Ziele? Welche zivilgesellschaftlichen Entwicklungen tragen zu diesen Änderungen bei? Wo wären die Orte, um diese Restrukturierungsprozesse politisch und friedlich auszuhandeln?
Diesen und anderen Fragen soll auf dieser Tagung nachgegangen werden.

FREITAG, 8. DEZEMBER
19:00 Uhr
Eröffnungsvorträge mit Diskussion:
I Die Welt im Wandel – Wohin?
II Zum Stand und den Perspektiven internationaler Wirtschaftsbeziehungen

SAMSTAG, 9. DEZEMBER
10 Uhr
Begrüßung + Einführung

10:30 – 12:30 Uhr
Parallele Arbeitsgruppen
AGs I Ökonomie und II Konflikte
(A. Naher Osten und B. Ostasien)

12:30 – 13:30 Uhr Mittagspause

13:30 – 15:30 Uhr
Parallele Arbeitsgruppen
AGs III Institutionen und IV Kultur

15:30 – 16:00 Uhr Kaffeepause

16:00 – 17:30 Uhr
Abschlussgespräch:
Zerfall und Neuordnung globaler Machtverhältnisse

Mit:

Nicole Deitelhoff

Vorstand der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/Main

Christoph Scherrer

Leitung des Fachgebiets „Globalisierung und Politik“ am Fachbereich Gesellschaftswissenschaften der Universität Kassel

Anna Cavazzini

Referentin Sustainable Development Goals und sozial-ökologische Transformation bei Brot für die Welt, Berlin

Ulrike Herrmann

taz-Redakteurin, Berlin

Rainer Hermann

Redakteur, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurt/Main

Thomas Heberer

Seniorprofessur für Politik und Gesellschaft Chinas, Universität Duisburg-Essen

Alexandra Sakaki

Politikwissenschaftlerin, Forschungsgruppe Asien, Stiftung Wissenschaft und Politik (SWP), Berlin

Tanja Brühl

Professorin für Politikwissenschaft mit dem Schwerpunkt Internationale Institutionen und Friedensprozesse an der Goethe-Universität Frankfurt am Main

Omid Nouripour

MdB, Sprecher für Außenpolitik der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Frankfurt/M.-Berlin

Thomas Gebauer

Geschäftsführer Medico International, Frankfurt/Main

Angelika Poferl

Professorin für Allgemeine Soziologie, Technische Universität Dortmund

Reinhard Bütikofer

MdEP, Brüssel

Andreas Lipsch

Vorsitzender des Fördervereins Pro Asyl e. V., Frankfurt/Main

Sabrina Zajak

Juniorprofessorin für Globalisierungskonflikte, soziale Bewegungen und Arbeit, Institut für soziale Bewegungen an der Ruhr-Universität Bochum

 

Moderation:

Andreas Schwarzkopf, Frankfurter Rundschau

Bruno Schoch, Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung (HSFK), Frankfurt/M.

 

Das vollständige Tagungsprogramm und Anmeldemodalitäten finden Sie auf unserer Homepage: https://www.boell-hessen.de/die-neue-weltunordnung/

08.12. - 09.12.2017 Frankfurt
19:00 Uhr
Evangelische Akademie
Römerberg 9
60311 Frankfurt

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