05.12.2017  Frankfurt

Zur globalen Dimension der Ebola-Epidemie

Ebola wirft grundlegende Fragen für die globale Gesundheit auf. Prof. Dr. Dr. René Gottschalk (Gesundheitsamt Frankfurt) und Anne Jung (medico) im Gespräch.

Der Ebola-Virus fand im Sommer 2014 in Westafrika die besten Voraussetzungen, sich ungebremst zu verbreiten, gehören die Gesundheitssysteme in Ländern wie Sierra Leone oder Guinea doch zu den schwächsten weltweit. Es dauerte viel zu lange, bis die Seuche erkannt wurde und internationale Hilfe bei den Betroffenen ankam. Auch in Europa machte sich Seuchenangst breit.

Die Epidemie wirft grundlegende Fragen für die globale Gesundheit auf: Wie kann eine wirksame Seuchenbekämpfung organisiert werden, ohne die betroffenen Länder unnötig von der Außenwelt abzuschotten? Welche Lektion haben die Weltgesundheitsorganisation (WHO) und die internationale Staatengemeinschaft aus der Epidemie gelernt? Und wie müsste eine an den Grundbedürfnissen der Bevölkerung ausgerichtete Gesundheitsversorgung aussehen, um eine Epidemie solchen Ausmaßes in Zukunft zu vermeiden?

Prof. Dr. Dr. René Gottschalk, Leiter des Gesundheitsamtes Frankfurt und Anne Jung, Gesundheitsreferentin von medico international sprechen über Seuchenängste und die sozialen wie politischen Bedingungen, die aus einem Ausbruch eine Seuche werden lassen.

Moderation: Alexander Göbel, Hessischer Rundfunk

05.12.2017 Frankfurt
17:00 Uhr
Auditorium
Gesundheitsamt Frankfurt
Breite Gasse 28
60313 Frankfurt

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