14.11.2017  Frankfurt/Main

Stop the Boats - the lie of saving lives at sea

Der Film „Stop the boats“ dokumentiert, wie ein Boot mit 65 Flüchtlingen – vorwiegend TamilInnen aus Sri Lanka – im Mai 2015 auf dem Weg nach Neuseeland auf hoher See von der australischen Küstenwache aufgebracht wird. Im Anschluss Diskussion.

Der Film „Stop the boats“ dokumentiert, wie ein Boot mit 65 Flüchtlingen – vorwiegend TamilInnen aus Sri Lanka – im Mai 2015 auf dem Weg nach Neuseeland auf hoher See von der australischen Küstenwache aufgebracht wird. Die Flüchtlinge werden in marode Boote verfrachtet und bewusst in Seenot gebracht, bevor man sie schließlich auf einer Pazifikinsel interniert. Im Lager werden sie von VertreterInnen der Internationalen Organisation für Migration (IOM) dazu genötigt, einer Rückkehr in ihre Herkunftsländer zuzustimmen, was einige auch tun.https://vimeo.com/238571781

Trailer ansehen.

Im Anschluss an den Film diskutieren wir mit dem Filmemacher Nicolaj Jung, mit Viraj Mendis vom IMRV Bremen und mit Hagen Kopp von WatchTheMed-Alarmphone über die australische Anti-Flüchtlingspolitik, die immer wieder als Vorbild für Europa ins Spiel gebracht wird. Angesichts der zunehmenden Kriminalisierung ziviler Seenotrettungsmissionen auf dem Mittelmeer fragen wir nach Parallelen und Unterschieden zwischen dem Geschehen auf dem Mittelmeer und vor der australischen Küste und diskutieren die Rolle internationaler Organisationen wie der IOM.

Moderation: Ramona Lenz (medico international, Frankfurt am Main)

FERN : WELT : NAH Filmreihe des Entwicklungspolitischen Netzwerks Hessen

 

 

14.11.2017 Frankfurt/Main
19:00 Uhr
Haus am Dom
Domplatz 3
Frankfurt/Main

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