24.05.2017  Frankfurt/Main

Imperiale Lebensweise. Buchpräsentation

Buchpräsentation mit dem Autor Ulrich Brand und Kommentierungen von Hans-Jürgen Urban, Joachim Hirsch und Andrea Ypsilanti.

Die sozialen und ökologischen Krisen und Katastrophen unserer Zeit werden durch eine imperiale Lebensweise versursacht, die sich viele Menschen im globalen Norden und zunehmend auch im globalen Süden zu eigen machen. Mit diesem Befund bürsten Ulrich Brand und Markus Wissen in ihrem Buch „Imperiale Lebensweise“ die Diskussion um globale Nachhaltigkeit(-sziele) und eine angeblich für alle machbare Grüne Ökonomie kräftig gegen den Strich.

Sie beschreiben die historische Entstehung und Verallgemeinerung der imperialen Lebensweise im Kontext von Kolonialismus und neokolonialer Ausbeutung, ohne dabei Widerstände oder auch Kämpfe um Teilhabe auszublenden. In ihrem Band legen Brand und Wissen eine umfassende Krisenbeschreibung vor, die zeigt, wie inadäquat die aktuellen, oft marktförmigen und technischen Strategien der Problemlösung im Kapitalismus sind. Sie erinnern eindringlich daran, wie notwendig eine umfassende »sozial-ökologische Transformation« hin zu einer solidarischen Lebensweise ist und wie man sie auf den Weg bringen kann.

Buchpräsentation mit dem Autor ULRICH BRAND (Universität Wien, außerdem aktiv u.a. in der Bundeskoordination Internationalismus).

Kommentierungen von HANS-JÜRGEN URBAN (IG Metall), JOACHIM HIRSCH (Goethe-Universität Frankfurt/M. und links-netz.de) ANDREA YPSILANTI (Institut Solidarische Moderne).

Moderation: THOMAS SEIBERT (medico international).

Eintritt frei, Anmeldung nicht erforderlich.

Veranstalter: Entwicklungspolitisches Netzwerk Hessen • Schwerpunkt Entwicklungsländer- und Geschlechterforschung, FB Gesellschaftswissenschaften, Goethe-Universität Frankfurt • medico international • kath. Akademie Rabanus Maurus im Haus am Dom

24.05.2017 Frankfurt/Main
19:00 Uhr
Haus am Dom
Domplatz 3
Frankfurt/Main

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