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medico-Newsletter: Tag der Migranten – Nützlichkeit statt Menschenrechte?


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heute ist "Internationaler Tag des Migranten". Was nach unterschiedsloser Würdigung klingt, meint hierzulande aber wohl nur diejenigen Migrant*innen, die als "Fachkräfte" kommen. Das Menschenrecht wird sabotiert, stattdessen geht das Prinzip der Nützlichkeit dem Recht auf Rechte voraus.

Jenseits der ökonomisch motivierten Migrationsförderung muss in Europa von Migrationsverhinderung und Rechtlosigkeit gesprochen werden. Denn Deutschland und die Europäische Union tun viel dafür, dass Migration gar nicht erst möglich wird. Auf europäischen Druck werden Grenzen innerhalb Westafrikas geschlossen – obwohl Freizügigkeit für die regionale Wirtschaft und die Menschen überlebensnotwendig ist. Auch mit Entwicklungshilfe-Geldern werden die Grenzregime in der Sahelregion technisch und personell aufgerüstet. Alles mit dem einzigen Ziel: Migration in Richtung Europa verhindern.

Diese Politik gegen die Migration schafft Sackgassen, die Menschen stranden im Nichts. Zum Beispiel im Niemandsland zwischen Algerien und Niger, wo es keinen Baum und keinen Strauch gibt, der Schatten spendet. Die nigrische medico-Partnerorganisation Alternative Espace Citoyen setzt sich für die Menschen ein und arbeitet mit am Aufbau einer länderübergreifenden Monitoring- und Rettungsstruktur in der Sahara. Ihnen und ihrer Arbeit muss der heutige Tag gelten.

Beste Grüße
Moritz Krawinkel
 

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